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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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heit eines gewissen TheileS der amerikanischen Bevölkerung lustigmachte, würde sich aber doch nimmermehr eines derartigen An-griffs aus ihre eigene Person versehen haben. Nm die Scene voll-kommen zu machen, hatte AristobuluS sein Federmesser hcrauS-genommcn, von einem Busch einen Zweig abgeschnitten undmachte sich nun doppelt interessant, indem er das so viel beliebteGeschäft des Schnitzeln- begann. Ein besseres Bild von einer ver-nünftigen Leidenschaft hätte wohl kaum gezeichnet werden können.

Ihr schweigt verschämt. Miß Eva gut, ich kann dernatürlichen Schüchternheit alle gebührende Zugeständnisse machenund will daher vorderhand nichts weiter sagen. Da übrigensSchweigen ein Zugeständniß in sich faßt"

Wenn ich bitten darf, Sir," unterbrach ihn Eva hastig miteiner leichten Bewegung ihres Sonnenschirms, welche eine Zurück-weisung in sich faßte.Ich bin der Ansicht, unsere Denkweiseund unsere Angewöhnungen sind, obschon Ihr sie für so harmonischzu halten scheint, sehr verschieden, sintemal Ihr die Ungebühr nichteinseht, die sich ein Mann von Eurer Stellung erlaubt, wenn er,das Vertrauen eines Vaters mißbrauchend, der Tochter ohne dessenVorwisscn einen derartigen Antrag stellt. Hierüber will ich jedochnichts sagen, wohl aber, da Ihr mir die Ehre erwiesen habt, mirin einer sehr unumwundenen Weise Eure Hand anzubieten, Euchmit eben der Bestimmtheit zu antworten, mit welcher Ihr Euer»Antrag stelltet. Ich muß den Vortheil und das Glück, Euer Weibzu werden, ablehnen."

Die Zeit enteilt, Miß Eva!"

Die Zeit enteilt, Mr. Bragg, und wenn Ihr noch viellänger in Mr. EfsinghamS Geschäften bleibt, so könntet Ihr dieGelegenheit verlieren, Euer Glück im Westen zu machen, wohinIhr, wie ich höre, schon seit langer Zeit auSzuwandern die Ab-sicht habt."