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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Ach, Miß Efsingham, eine zweite solche Gelegenheit kommtvielleicht nie wieder, denn ihr ausländischen Ladies seyd so schwerzugänglich. Laßt mich daher diesen glücklichen Augenblick ergreifen hier unter den Eichen Hymens biete ich Euch diese treue Hand,dieses liebende Herz an. Ihr seyd mit zureichenden Mitteln füruns beide versehen, daher braucht von diesem ärmlichen Staubenicht weiter die Rede zu seyn. Bedenkt, Miß Eva, wie glücklichwir seyn könnten, wenn wir Eurem treffliche» Bater sein hohesAlter versüßten und gemeinschaftlich den Hügel des Lebens hinab-wandeltcn; oder wie es in dem Lied heißt

»Hand in Hand durch'S Leben wandeln,

Ruhen sanft am Schluß der Bahn,

John Anderson, mein Joe.'

Ihr zeichnet sehr liebliche Bilder, Mr. Bragg, und nochobendrein mit der Hand eines Meisters."

Wie angenehm Ihr sie auch finden mögt. Miß Eva, sobleiben sie doch noch unendlich weit hinter der Wahrheit zurück.Das Band der Ehe ist, abgesehen davon, daß cs das heiligste imLeben ist, zugleich auch das theuerste, und in der That glücklichkönnen sich diejenigen Preise», welche das feierliche Bündniß mit soerfreulichen Aussichten eingehen wie wir. Dem Alter nach stimmenwir vollkommen zusammen, unsere Charaktere sind ganz harmonisch,unsere Angewöhnungen einander gegenseitig so ähnlich, daß da-durch jeder mißliebige Wechsel vermieden wird, und unsere Ver-mügenSverhältniffe ganz von der Art, daß eine glückliche Verbindungdaraus hervorgehen muß auf der einen Seite Vertrauen undaus der andern Dankbarkeit. Was den Tag betrifft, Miß Eva,so mag Euch die Bestimmung desselben vollkommen belassen bleiben,ohne daß ich in Euch dringen will. Dies ist das Vorrecht EuresGeschlechtes."

Eva hatte oft mit großem Vergnügen ihrem Vetter JohnEsfingham zugchört, wenn sich dieser über die kalte Unverschämt-