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und unbefriedigend vor, denn diese beiden Personen waren darangewöhnt, die Jugend beider Geschlechter ihr Vergnügen weit derberzur Schau stellen zu sehen, als sich dies mit dem Geschmack undde» Sitte» der Anwesenden vertrug. MrS. Hawker erfreute sichin ihrer ruhigen würdevollen Weise der Witzesfunken und der Ge-dankenfülle von MrS. Bloomfield, so daß es den Anschein gewann,als wolle sie sich neu verjüngen, und Eva war mit ihrer holdenEinfachheit, ihrem gebildeten Geiste und ihrem veredelten Geschmackseinem blank polirten Spiegel zu vergleichen, welcher die Blitze desGedächtnisses und der Imagination wiederstrahlte; aber Alles dieswar für so eingefleischte Thatsachenmänncr, die stets nur den Nutzenim Auge hatten, rein verloren. Mr. Effingham, der sich gegenseine Gäste mit gewohnter Höflichkeit und mit dem Takte einesMannes von Bildung benahm, fühlte sich überglücklich, und auchJohn Efsingham zeigte sich angenehmer, als je, denn er hatteden finsteren Ernst seines Charakters ganz bei Seite gelegt underschien in einer Eigenschaft, in welcher man ihn wohl gerne immergesehen hätte, — nemlich in der eines Mannes, bei welchem dieTiefe des Verstandes und der Denkkraft den gewinnenderen Qua-litäten sich unterzuordnen schien. Die Jünglinge blieben hinter denUebrigen nicht zurück, denn jeder zeigte sich nach seiner eigenenArt in vorlheilhaftem Lichte; sie waren heiter, launig, ohne dabeideS gehörigen Maßes zu vergessen, und verliehen der Unterhal-tung eine um so höhere Würze, da sie ihre Bilder einer Weltkennt-niß entnahmen, die durch vielseitige Beobachtung und Gewohnheitmild zu urtheilen gelernt hatte. .
Die arme Grace war — natürlich stets mit Ausnahme vonAristobuluS und Steadfast — die Einzige unter der Gesellschaft,welche sich während dieser flüchtigen, aber doch heiteren Stundennicht ganz glücklich fühlte; denn zum erstenmal in ihrem Lebenward sie sich ihrer eigenen Mängel bewußt. Der reiche Schatz vonKenntnissen, so ungemein weiblich in der Wesenheit sowohl als in der