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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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.,Wir setzten Vertrauen in Euren Charakter/' erwiederte JohnEffingham mit einfacher Freimüthigkeit;und obgleich die erstenMuthmaßungen bei Allen an Bord vielleicht nicht die angenehmstenwaren, so überzeugte nnS doch kurzes Nachdenken, daß wir keineBerechtigung zu schlimmem Argwohn hätten."

Doucie ist ein wackerer Mann aufrichtig und hochherzig,wie es dem Matrosen ziemt. Ich hatte ihn zum letztenmal auf demWahlplatz gesehen, wo wir uns als Feinde gegenüber standen, unddieser Umstand machte das unerwartete Wiedersehen befangen.Allerdings schmerzten unsere Wunden nicht länger, aber vielleichtfühlten wir beide Scham und Reue darüber, daß ste je geschlagenworden waren."

TS mußte wohl ein sehr ernster Anlaß gewesen setz», derSchwesterkinder gegen einander bewaffnen konnte," sagte John Ef-ffngham mit Ernst.

Ich gebe dies zu; aber Kapitän Doucie war damals nichtgeneigt, die Blutssreundschaft anzuerkennen, und die Beleidigungentsprang aus einer Aufwallung über einige seiner Hindeutungenauf meine Geburt. Bei zwei Männern von militärischer Erziehungwar der Ausgang kaum zu vermeiden. Doucie forderte und ichwar damals nicht in der Stimmung, ihn zn schonen. Ein paarFleischwunden waren zum Glück das ganze Ende des Streites.Ein Zwischenraum von drei Jahren hatte übrigens meinen Feindin den Stand gesetzt, zu entdecken, daß er mir Unrecht gethanund ich grundlos zum Streit gereizt worden sey, da wir im Gegen-theil Ursache hätten, innige Freunde zu sehn. Der edelmüthigeWunsch, mir eine paffende Genugthuung anzubieten, bewog ihnzu Benützung der nächsten besten Gelegenheit, um nach Amerika zukommen, und zu der Zeit, als er in Folge einer telegraphischenMitthetlung von London dem Montauk nachsetzen mußte, erwarteteer stündlich den Befehl, nach unfern Meeren auSzuscgeln, die erausdrücklich in der Absicht, mit mir zusammenzutrcffen, zu besuchen