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hängig seyd. Dicse Thatsache allein schon stellt unsere gegen-seitige Achtung fest und macht unsere Freundschaft, die, wenn sieauch noch nicht sicher begründet ist, doch einmal einen Anfang ge-macht hat — gleicher und offener. Für einen Mann von EurenJahren und Eurem Berufe habt Ihr viel von der Welt gesehen,PowiS."
„Dies liegt schon an sich im Gefolge meines Berufes, obschonich mit Euch einverstanden bin, Sir, daß der Seemann in derRegel die Welt nur in einem sehr beschränkten Kreise sieht. Essind nun mehrere Jahre her, seit Umstände — ich möchte fastsagen, die gebieterische Weisung einer Person, der ich zu gehor-chen mich verpflichtet halte, — mich vcranlaßten, von meiner Lauf-bahn abzugchen, und ich habe dann meine Zeit fast bloS mit ReisenauSgcfüllt. Gewissen zufälligen Ursachen verdankte ich es, daß ichmich eines Zutritts zur europäischen Gesellschaft erfreuen durfte,wie er nur wenigen unserer Landsleute zu gut kömmt, und ichhoffe, daß dieser Bortheil nicht ganz an mir verloren ging. Ichreiste ans dem europäischen Festlande, als ich das Vergnügen hattezum ersten,»ale mit Mr. und Miß Essingham zusammcnzulrcffen.Schon von Kindheit an war ich viel auswärts, nnd dieser That-sache habe ich einige Gewandtheit in fremden Sprachen zu danken."
„Dies hat mir mein Vetter mitgctheilt. Die Frage überEuer Vaterland ist dadurch erledigt, daß Ihr Euch selbst für einenAmerikaner erklärt; aber dennoch finde ich, daß Ihr englische Ver-wandte habt. Kapitän Doucic ist, wie ich glaube, Euer Vetter?"
„Ja — wir sind Schwesterkindcr, obscho» unsere Freundschaftnicht immer so innig war, als man aus den Banden des Bluteswohl schließen sollte. Als ich mit Doucie auf der See zusammen-traf, trug die Begegnung den Charakter einer Befangenheit undKälte, der, wie ich fürchte, in Vereinigung mit meiner plötzlichenRückkehr nach England bei den Zeugen des Vorgangs nicht diebesten Eindrücke zu meinen Gunsten zurückließ."