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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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sind zwar im Alter verschieben, aber die aufrichtige, lebhafte Theil-nahme, die ich für Eure Wohlfahrt fühle, sollte mir einiges An-recht geben, nicht als ein ganz Fremder angesehen zu werden.Mein Interesse ja, ich kann wohl sagen, meine Liebe für Euchist so eifersüchtig und achtsam gewesen, daß ich wohl bemerkte,wie Ihr Euch nicht ganz in der Stellung anderer Leute von EurerLebenslage befändet, und ich fühle mich überzeugt, daß Euch dieTheilnahme, vielleicht auch der Rath eines ManneS, der so vielJahre älter ist, als Ihr, nützlich werden könnte. Ihr habt mirbereits so viel von Euren persönlichen Verhältnissen mitgetheilt,daß ich mich berechtigt fühle, noch mehr Aufschluß von Euchzu verlangen."

John Esfingham sprach dies in seiner mildesten und gewin-nendsten Weise, denn wenn er wollte, waren nicht viele Menschenim Stande, solche UeberrcdungSkraft in Stimme und Blick zulegen, als er. Pauls Züge drückten große Bewegung aus, undsein Gefährte sah deutlich, daß er tief, obschon nicht unangenehm,ergriffen war.

Ich danke Euch, danke Euch aus dem Grunde meines Her-zens, Sir, für Eure Theilnahme an meinem Wohl," entgegnetePaul,und wenn Ihr mir die einzelnen Punkte, über die IhrAuskunft verlangt, namhaft machen wollt, so werde ich in nichtsgegen Euch rückhaltig sepn. Habt daher die Güte, mir EureFragen vorznlegen, Mr. Esfingham, damit ich keine Dinge be-rühre, an denen Euch nichts gelegen ist."

Alles, was mit Eurem Glücke znsammenhängt, hat Interessefür mich. Eurer Mitwirkung verdanken wir eS, daß nicht nur ich,sondern auch diejenigen, welche meinem Herzen am nächsten stehen,einem Schicksal entgingen, welches schlimmer ist, als der Tod;und da ich selbst ein kinderloser Hagestolz bin, so habe ich schonmehr als einmal daran gedacht, ob ich nicht versuchen solle, Euch

Eva Gtfingham, 22