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Pult hier lassen oder iiiitnehmen; ich stelle dies ganz Eurem Be-lieben anheim."
„Es mag immerhin hier bleiben; denn obschon es in derRegel viel enthält, was mir theuer und von der größten Wichtig-keit ist. so bietet sich doch vorderhand keine Gelegenheit, Gebrauchdavon zu machen.»
„In diesem Falle wird'S Wohl am besten scyn, ich lege dasPaket, an welchem wir gemeinsames Interesse nehmen, in einenArmoire oder in mein eigenes Schreipult; Ihr könnt dann EuerEigcnthnm unmittelbar unter Euren Augen behalten.»
„Dies ist sebr unwesentlich, es müßte denn scyn, daß Ihrdadurch belästigt würdet; denn ich weiß wahrhaftig nicht, ob ichmich nicht glücklicher fühle, wenn ich das Pult nicht stets vormeinen Blicken habe, sofern ich nur überzeugt seyn kann, daß derInhalt sicher ist.»
Paul sagte dies mit einem erzwungenen Lächeln, obschon inseinem Wesen und Gesicht sich eine Trauer ausdrückte, welchein hohem Grade die Theilnahme seines Gefährten weckte. Letz-terer machte jedoch bloS eine zustimmende Verbeugung, woraufdas Paket in das Pult eingeschloffcn und dieses schweigend in demArmoire untergcbracht wurde. Paul war nun im Begriffe, JohnEffingham gute Nacht zu wünschen, als dieser ihn bei der Handergriff und durch sanfte Gewalt veranlaßte, seinen Sitz wiedercinzunchmen. Es folgte eine kurze, verlegene Pause, nach welcherder Letztere begann:
„Wir haben viel mit einander durchgemacht und uns gegen-seitig in zureichend prüfenden Lagen gesehen, um Freunde seynzu können. ES würde mich schmerzen, wenn Ihr glauben solltet,daß mich bei dem Wunsche, mehr von Eurem Vertrauen zu be-sitzen, als Ihr vielleicht zu verleihen geneigt seyd, eine ungebühr-liche Neugierde sporne, und ich zähle darauf, daß Ihr die Freiheit,die ich mir jetzt nehme, dem wahren Beweggründe zuschreibt. Wir