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als solche leicht zu erkennen und die Abschriften in kräftiger,schöner, geschäftsmäßiger Kaufmannshand gehalten. Mit einemWorte, so weit es der Inhalt der verschiedenen Papiere zuließ,fehlte nichts, um das Ganze klar und verständlich zu machen.
John Esslngham laS bedächtig, obschon nicht laut, das Pa-pier Nro. 1 und übergab es sodann seinem jungen Freunde mitder ruhigen Bemerkung:
„Wir haben hier das Machwerk eines schlauen Spitzbuben."
„Paul überblickte das Dokument, — einen Originalbricf mitDavid Bright" unterzeichnet; die Ucberschrist lautete an „Mrs.Jane Dowse." In dem ungemein listig gehaltenen Schreiben kamenviele Freundschaftsversicherungen vor; cS war davon die Rede, daßder Verfasser die Verwandten der Frau in England, namentlich ihrenersten Mann kenne und von Herzen gerne ihr dienstlich seyn wolle.Dabei fanden sich übrigens auch mehrere zweideutige Anspielungenaus gewisse Mittel vor, wie dies geschehen sollte, und eS wurdenweitere Enthüllungen versprochen, sobald die auf der Adresse be-nannte Person eine Geneigtheit kund gebe, sich bei dem Unternehmenzu betheiligen. Der Brief war von altem Datum, in „Philadelphia"geschrieben und au eine gewisse Person in New-Vork adrcssirt.
„Dies ist in der That ein seines Stückchen Büberei," sagtePaul, sobald er das Papier niedergelegt hatte, „und so ziemlichin dem Geiste gehalten, in welchem der Teufel sprach, als er unseregemeinsame Mutter versuchte. Ich glaube nicht, je ein schlagenderesPröbchen von gemeiner schlauer Arglist gelesen zu haben."
„Und nach dem, was wir bereits wissen, scheint es gelungenzu seyn. In diesem Schreiben werdet Ihr finden, daß der Ehren-mann ein Bißchen weiter mit der Farbe herausgeht — aber nurein Bißchen, obschon er augenscheinlich durch die Theilnahme undNeugierde crmuthigt wurde, welche die Frauensperson in dieserAbschrift der Antwort auf seinen ersten Brief an den Tag legt."