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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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maßlosesten Ungeheuerlichkeiten unter dem Vorwände, baß siedurch das Volk geschehen. Vor diesem Popanz beugt sich die Nationeben so unterwürfig, als es Geßler den Schweizern, seinem eigene»Hut oder dem von Rudolphs Stellvertreter gegenüber, nur hättezumuthen können. Der Mensch muß seine Götzen haben, und dieAmerikaner können Niemand dazu machen, als sich selbst."

Und doch, Vetter Jach, würdet Ihr Euch unglücklich fühlen,wenn Ihr unter einem wcniger freien Systeme leben müßtet. Ichfürchte, Ihr laßt Euch die Ziererei zn Schulden kommen, bisweilenetwas zu sagen, was Euch nicht von Herzen geht."

Siebenzehntes Kapitel.

Jetzt ist'S nicht Zeit, mit Träumen sich zu tragenEi» andermal davon.

Shakspcare.

Der Tag nach dem, an welchem die im vorigen Kapitel er-wähnte Unterhaltung statlfand, war im Wigwam reich an froherErwartung. Man sah der Ankunft von MrS. Hawker »nd denBloomfieldS entgegen, und der Morgen entschwand schnell unterder Schwungkraft der Gefühle, welche gewöhnlich in einem ameri-kanischen Landhause derartige Hoffnungen begleiten. Der Anmeldungzufolge mußten die Reisenden Abends zuvor New-Vork verlassenhaben, und obschon die Entfernung beinahe sechsundvierzig Meilenbetrug, so hatten sie'S doch versprochen, um die gewöhnliche Diner-stunde einzutreffcn. Waü Eile betrifft, sind die Amerikaner, so langesie den großen Hauptwegen folgen, unübertroffen, und sogar SirGeorge Templemore, der doch aus einem Lande mit makadamisirtenStraßen und vortrefflichen Posteinrichtnngcn kam, drückte sein Er-staunen aus, wie es möglich sey, eine so lange Reise, darunter fastzwanzig Meilen zu Land, mit Einschluß der Halipunkte in vier-nndzwanzig Stunden vollbringen zu können.

Eva Efstnghani.

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