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Templeton. — Was kann wohl Mr. Howel veranlassen, so oftnach jener Barbierstube zu gehen, die dem Fenster von Miß Benncltgegenüber liegt ? — Dia» sollte glauben, der Mann sey lauter Bart."
„Ich denke, Mr. Howel läßt sich bisweilen rasircn," versetztedie logische Jenny.
„O gewiß nicht; oder wenn er'S thut — nein, kein verstän-diger Mann könnte daran denken, sich zu einem solchen Zweck vordem Fenster einer Lady aufzupflanzen. — Orlando Furioso Sa-muel," rief sie ihrem ältesten Sohne, einem eilfiährigen Knabenzu — „lauf »ach dem Laden des Mr. Jones hinüber, höre, vonwas die Leute sprechen, und bring mir die Kunde zurück, sobald Je-mand etwas verlauten läßt, was die Mühe des AnhürenS verlohnt;und ehe Du zurückkömmst, mein Sohn, geh zu Nachbar Brownund borge dessen Bratrost. Jenny, es ist die allerhöch ste Zeit, ansUeberhäygen der Kartoffeln zu denken."
„Ma!" rief Orlando Furioso Samuel von der HauSthüre aus,denn MrS. Abbot hielt strenge darauf, daß alle ihre Kinder ste„Ma" nannte»; ste war nemlich so weit hinter dem Zeitalter zu-rück, daß sie nicht wußte, wie „Mutter" längst der weit gentilereAusdruck geworden war. — „Ma," rief Orlando Furioso Samuel,„wennS aber im Laden des Mr. Jones nichts Neues gibt?"
„Dann gehst Du in die nächste Schenke. Etwas muß andiesem schönen Morgen los seyn, und ich sterbe vor Verlangen, zuerfahren, was es möglicherweise seyn kann. Wohlgemerkt,Du mußt außer dem Bratrost noch etwas mitbringcn, Fury, oderDu darfst mir Dein ganzes Leben lang nicht wieder ins Hauskommen! Wie ich sagte, Jenny, das Recht des Publikums —d. h. unser Recht, denn wir sind ein Theil des Publikums — andiesen Vorsprung ist so klar wie der Tag, und ich kann mich nichtgenug wundern über die Unverschämtheit des Mr. Efsingham, daß eres in Abrede ziehen will. Ich wette, dies hat ihm seine französischeTochter in den Kopf gesetzt, die, wie ich höre, ungeheuer arrogant ist."