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„Ist Eva Effingham Französisch ?" entgegnete Jenny, geflissent-lich alle die gewöhnlichen Ausdrücke der Höflichkeit und des An-standes vermeidend, um dadurch ihre gute Erziehung zu zeigen.„Na, ich habe stets geglaubt, sie scy nichts, als eine geborneTempletonerin."
„Was liegt daran, wo eine Person geboren ist? Der Ort,wo man lebt, ist das Wesentliche, und Eva Effingham hat sich solang in Frankreich anfgehalten, daß sie nur gebrochen Englischspricht. Miß Delby sagte mir in letzter Woche, sie habe bei Ent-werfnng einer SnbscriptionSliste zum Zweck der Anschaffung einesneuen Kissens für das Lesepult ihrer Kirche das Wort ,Charität'wahrhaftig wie ,Carotte° geschrieben."
„Ist dies Französisch, MrS. Abbot?"
„Ich glaube fast, Jenny. Die Franzosen find sehr knauserigund geben ihren Armen nur Carotten zu essen; in dieser Weisesind sie wahrscheinlich zu dem Worte gekommen. He, Byansy Al-zumy Anne (Bianka Alzuma Anna)!"
„Marin!"
„Byansy Alzumy Anne, wer hat Dich gelehrt, mich Marmzu nennen? Ist dies die Art, wie Du Deinen CatechiSmuS ge-lernt hast? Sag' augenblicklich Mast"
„Ma."
„Nimm Dein Hütchen" — MrS. Abbot liebte es, Kürzehalber, dieses Wort wie „Hüttchen" auszusprechen — „nimm DeinHütchen, mein Kind, laufe zu MrS. Wheaton hinab und frage sie,ob diesen Morgen in Betreff des Vorsprungs nichts Neues aus-gekommen ist. Und hörst Du, Byansy Alzumy Anne Abbot —wie doch das Kind gleich sortschießt, als handle sichs um Lebenund Tod!"
„Ei, Ma, ich möchte auch die Neuigkeiten hören."
„Dies kann ich mir denken, meine Liebe; aber durch ein Biß-chen weniger Hast wirst Du weit mehr erfahren, als wenn Du so