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schenfrcundlichkeit und Schadenfreude, Fraubaserei und Wohlwollen,ränkevoller Feindseligkeit und Anstand betrachtet werden.
MrS. Abbots Hauswesen war nothwendig sehr klein; auch hattesie keine andere Bedienung, als die eines Mädchens, welche sie ihreHüls nannte — eine nicht unpassende Bezeichnung, da letztere und dieFrau des Hauses die meisten verkommenden Geschäfte gemeinschaftlichbesorgten. Dieses Mädchen war, abgesehen von ihren Obliegenheiten desKochens und WaschenS, die Vertraute von allen den unsteten Ansichten,welche ihre Frau im Allgemeinen von der Menschheit und von derNachbarschaft insbesondere unterhielt, und mußte eben so oft, alsbei irgend etwas Anderem, Beihülfe leisten, um MrS. Abbots Gut-achten über die letztere in Umlauf zu setzen. Von den EffinghamSwußte die Wittwe nichts weiter, als was sie von Leuten ihrereigenen Claffe gehört hatte, da sie selbst erst kürzlich in dem Orteangelangt war. Sie hatte Templeton zum Wohnort gewählt, weilcS hier sehr wohlseil zu leben war, und obschon sie es versäumthatte, FörmlichkeitS halber den gewohnten Besuch im Wigwam zumachen, so grollte sic doch jetzt in ihrem Innern wenigstens mitEva, weil diese aus zarter Rücksicht sich nicht aufdringcn wollte,wo sie, allem Brauche gemäß, das vollkommenste Recht zu derVoraussetzung hatte, daß man nichts von ihr wolle. In dieserStimmung saß sie am Morgen nach dem im letzten Kapitel er-wähnten Gespräche in ihrem engen Wohnstübchen, bald mit Jennyplaudernd (denn so hieß die Gehülfin in allen Arbeite»), bald ihreNadel in Bewegung setzend, noch öfter aber den Kopf zu dem nachder Hauptstraße des Orts hinliegenden Fenster hinauSsteckcnd, umzu sehen, wa» etwa die Nachbarn treiben möchten.
„Mr. Effingham hat in Betreff des Vorsprungs ein ganzaußerordentliches Verfahren cingeschlagen," sagte MrS. Abbot,«und ich hoffe, das Volk wird ihn zur Besinnung bringen. Ja,Jenny, das Publikum hat sich des Platzes bedient, so lang ich micherinnern kann, und ich wohne nun schon volle fünfzehn Monate inEoa Efsinghi»». tV