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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Erster« bin ich jetzt sogar den Gesetzen unseres gemeinsamen Vater-landes schuldig/'

Aber sie haben öffentlich ihre Verachtung gegen Euch auS-gedrückt!"

DaS allersicherste Zeichen, daß sie dieselbe nicht fühlen. DieVerachtung ist ein stummes Gefühl, das man nie vor der Weltzur Schau trägt, und kann unmöglich im Ernste demjenigen gelten,gegen den man mit feierlichen und förmlichen Erklärungen zu Feldezieht. Ich hoffe, durch mein Benehmen zu zeigen, auf welcherSeite die wirkliche Verachtung zu finden ist."

Sie haben Euch offen geschmäht, indem sie Euch durch ihreResolutionen als gehässig bezeichneten."

Dies ist in der That eine starke Maßregel und dürfte imInteresse des Anstandes und der Sittlichkeit eine Zurechtweisungverdienen. Niemand kann sich weniger als ich um Ansichten kümmern,Mr. Bragg, deren Werthlosigkcit sich so deutlich in der unbedach-ten Weise ausspricht, mit welcher die Bekenner derselben sich zuJrrthümern verlocken ließen; das Maß überfließt aber, wenn etlicheMitglieder der Gemeinde sich solche Freiheiten gegen eine Privat-person herauszunehmen wagen, und dies noch obendrein in einemFalle, der vermeintliche eigene Ansprüche betrifft. Ich fordere Euchdaher auf, allen bei der Sache Betheiligten zu sagen, daß ich sofern sie sich erdreistcn, ihre Resolution, die mich für gehässig er-klärt, zu veröffentlichen sie lehren werde, was sie nicht zu wissenscheinen die Thatsache nämlich, daß wir in einem Lande leben,wo es Gesetze gibt. Persönlich werde ich mich freilich nicht mitihnen einlassen, wohl aber schriftlich Klage gegen sie erheben wegendes Vergehens. Ich hoffe, Ihr habt mich verstanden?"

AristobuluS war entsetzt! Gegen das Publikum eine schriftlicheKlage zu führen dies war ein Schritt, von dem er nie zuvorgehört hatte, und er begann jetzt zu bemerken, daß die Frage wirk-lich zwei Seiten hatte. Dennoch bewog ihn seine Ehrfurcht vor