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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Vierzehntes Kapitel.

»Wir folgen Cadc wir folgen Ende.'

Pöbel.

Die Begriffe, welche dieser Mr. Bragg und unser alter Reise-gefährte Mr. Dodge rwn religiösen Formen haben, scheinen eigen-thünilicher Art zu sehn," bemerkte Sir George Templemore, als erauf dem Wege nach dem See in Gemeinschaft mit den drei Damen,Paul PowiS und Zoh» Effingham nach dem kleinen Hofe vor demWigwam hinunterstieg.Ich denke, es würde schwer fallen, nochandere Geister aufzufinden, die am Knieen beim Gebet einen An-stoß nähmen."

Hierin sepd Ihr im Jrrthum, Templemore," antwortetePaul,denn Amerika ist voll von derartigen Religiösen, der be-sonderen Sekte gar nicht zu gedenken, die vor dem Knieen eigent-lich ein frommes Entsetzen hat. Wie alle Neulinge trieben eSunsere würdigen Vorfahren eben so gut in Betreff der Formen alsin andern Dingen aufs Aeußerste. Wen» Ihr nach Philadelphiakommt, Miß Effingham, könnt Ihr einen sehr lächerlichen Belegdafür sehen, wenn man anders lächerlich nennen kann, was so vielschmerzlich Empörendes in sich faßt wie der Mensch Mückenseigt und Kameelc verschluckt. Leiber steht die Thatsache in un-mittelbarer Berührung mit unserer eigenen Kirche."

ES klang wie Musik in Eva'S Ohren, als sie hörte, wie PaulPowiS von seinen würdigen Vorfahren als von Amerikanern sprach,folglich sich als ganz und gar ihrem eigenen Geburtslands einver-leibt erklärte; denn vbschon er über so viele Gewohnheiten derAmerikaner den Stab brach und die Abgeschmacktheiten und Wider-sprüche derselben anfs Lebhafteste fühlte, so hatte unsere Heldindoch zu viel von anderen Ländern gesehen, um nicht dennoch einenehrenhaften Stolz ans die wahren Vorzüge ihrer Heimalh zu hegen.

Eva Effingham. 16