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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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ist mir jeden Tag lieber, als ein gutes Gebet. Man kann auchmit einem Gebet zweiter Sorte fortkommen. aber die Predigt mußstets von erster Qualität seyn."

Diese Gentleinen betrachten die Religion so ziemlich wie denSchnaps an einem kalten Tage,' bemerkte John Effingham,denman in gehöriger Dosts zu sich nehmen muß, wenn er das Btutin rascheren Umlauf bringen soll. Sie sind nicht die Leute, die sichwie verlorene Schafe in Kirchenstühle einpserchen lassen nein,gewiß nicht."

Mr. John muß immer sein Sprüchlein anbringen," bemerkteder Eine; und Mr. Effingham entließ nun die Handwerker, indemer ihnen bedeutete, er wolle sich die Sache weiter erwägen.

Sobald diese Leute fort waren, wurde der Gegenstand vonden Zurückbleibenden noch eines Weiteren erörtert. SämmtlicheEsfinghamS vereinigten sich dahin, der Neuerung als einem unehr-erbietigen Verstoß gegen den Anstand, der sich mit ihrem Schick-lichkeitsgefühl und der ungestörten Selbstdemüthignng, welche demGebete ziemen, nicht vertrage, während die Herren Bragg undDodge nicht davon abzubringen waren, daß die Volksstimme lautdiesen Wechsel fordere. Sie meinten dabei, daß es unverträglichsey mit der Menschenwürde, sich auch in einer Kirche einpferchen zulassen, sintemal eigentlich eine gute, eindringliche Predigt, wie sie'Snannten, bei der öffentlichen GottcSverehrung weit mehr in An-schlag komme, als alle Gebete und Lobpreisungen, die aus derSeele oder der Kehle kommen könnten.