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öffentlichen Blättern gelesen habe, kann ich nicht glauben, baß erso gar schön sey."
„Dann muffen diese englischen öffentlichen Blätter im Jrrthume,vielleicht von Vorurtheile» besangen ober sogar boshaft sehn, meinguter Nachbar."
„Oh, ich bin nicht der Mann, der sich in dieser Weise täuschenläßt. Außerdem, welch' ein Motiv könnte ein englischer Schrift-steller haben, über einen Kaiser von Rußland zu lügen?"
„In der That, welch' ein Motiv?" ries John Esfingham.„Du hast Deine Erwiederung, Ned."
„Ihr werdet Euch doch erinnern, Mr. Howel," fiel Eva ein,„daß wir den Kaiser Nicolaus gesehen haben."
„Ich kann mir Wohl denken, Miß Eva, daß Eure edle Naturgeneigt war, ihn so wohlwollend als möglich zu beurthciten, wieich auch der Ansicht bi», dis meisten Amerikaner sehen seit demCongreß von Gent geneigt gewesen, eine zu günstige Meinung vonden Russen überhaupt zu hegen. Nein, nein, ich bin mit demBericht der Engländer vollkommen einverstanden; sie leben Petersburgviel näher, als wir, und sind noch obendrein mehr daran gewöhnt,über dergleichen Dinge Berichte zu erstatten."
„Die Nähe nützt in einem solchen Falle nichts, Tom Howel,"rief Mr. Esfingham mit ungewöhnlicher Lebhaftigkeit, „wenn sie esnicht dem Bcurtheilenben möglich macht, mit eigenen Augen z» sehen."
„Lassen wir dies, mei» guter Freund; wir wollen ein andermaldavon sprechen. Ich kenne ja Eure Geneigtheit, Jedermann mitMilde zu beurtheilen. Für jetzt euch Allen guten Morgen, ichhoffe Euch bald wieder zu sehen. Miß Eva, ich habe Euch nurein einziges Wort zu sagen, wenn Ihr Euch einem Jüngling vonFünfzig für eine Minute in der Bibliothek anvertrauen wollt."
Eva erhob sich bereitwillig und ging nach dem Zimmer, dasder Besuch ihres Vaters namhaft gemacht hatte, voran. Dort