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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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und ich glaube, diese gehört in die gleiche Classe, da sie sich sounverhohlen in der Nachbarschaft hören läßt."

Habt Ihr die mit Minerva Unterzeichneten Artikel des Wochen-blattes gelesen, Miß Gffingham?" fragte Mr. Wenham, der sichvorgenomnien hatte, die junge Dame im Punkte der Sentimenta-lität auf die Probe zu stelle», da ihm sein erster Versuch, ihr einInteresse einzuflößen, so übel gelungen war.Man hält sie allgemeinfür einen bedeutenden Zuwachs der amerikanischen Literatur."

Ah, Wenham, Ihr seyd ein glücklicher Mann," ergriff Mr.Howel das Wort,wenn Ihr überhaupt nur in Amerika Literaturzu finden wißt, welcher etwas zuwachsen oder weggenommen werdenkann. Außer Kalendern, Berichten über schlecht aufgefaßte Pro-cesse und ZeitungSversen wüßte ich nichts, was einen derartigenNamen verdiente."

Wir drucken vielleicht nicht auf so gutes Papier und lassendie Bücher nicht so schön binden, wie andere Leute, Mr. Howel,"versetzte Mr. Wenham aufbrausend und mit finsterer Miene;aberwas Gefühl oder gesunden Sinn betrifft, so braucht die ameri-kanische Literatur keiner Literatur des Tags den Rücken zu kehren."

Beiläufig, Mr. Effingham, Ihr sepd in Rußland gewesen;habt Ihr auch den Kaiser gesehen?"

Ich hatte das Vergnügen, Mr. Howel."

Und ist er wirklich das Ungeheuer, als das er unS geschildert wird."

Ungeheuer?" rief der ehrliche Mr. Effingham vor Erstauneneinen Schritt zurückweichend.In welchem Sinne ein Ungeheuer,mein würdiger Freund, doch gewiß nicht im physischen?"

Das weiß ich nicht. Ich habe irgendwo die Vorstellung aus-gegriffen, daß er nichts weniger als schön sey. Ein gemeiner, schläch-terartiger, blutdürstig aussehender kleiner Kerl, will ich wetten."

Ihr versündigt Euch an einem der schönsten Männer unserer Zeit."

Ich denke, ich wollte es auf das Urtheil eines Geschwornen-gerichts ankommen lassen, denn nach dem, was ich in englischen