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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
Entstehung
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Gefühl der Liebe zur Heimath in gehöriger Kraft zu erhalten.Der Gesinnung nach ein wahres Gegenstück zu diesen Ueberresteneiner alten Zeit bildeten die so oft erwähnten Zugvögel, eine zahl-reiche und rastlose Klasse, die an sich schon fast znreichte, in jederGegend, wo sie weilt, alle Poesie oder OrlSanhänglichkcit zu zerstören.

In Templcton und der Umgebung waren indeß die beidenfeindlich sich gcgenüberstehendcn Einflüsse fast gleich, und die Ab-kömmlinge der Väter des Landes begannen eine mannhafte Stellunganzunehmcn gegen die ungebundene Gesinnung oder den Mangelan Gemüih, der die Wanderbandcn so auffallend anSzcichnete. El-ftere begannen den Tempel, in welchem ihre Väter Gott gedienthatten, für heiliger zu halten, als die fremden Altäre; der Rasen,welcher die Gebeine ihrer Väter deckte, war ihnen ehrwürdigerals der Boden, den sie mit dem Pfluge aufwühlten, und die Orteihrer kindlichen Spiele standen ihrem Herzen näher, als die voneiner namenlosen Menge betretene Landstraße.

Dies also waren die Elemente der Gesellschaft, in welche wirden Leser eingeführt haben und mit der wir ihn während des regel-mäßigen Verlaufs unserer Erzählung näher bekannt machen müssen.

Die Rückkehr der EffinghamS nach so langer Abwesenheiterregte natürlich in einem so kleinen Ort Aufsehen, und sobald cSder Anstand gestattete, begann ein Besuch nach dem andern sicheinzufinden.

Man kann sich denken, daß viele falsche Gerüchte in Umlaufkamen, und namentlich gab man im Laufe der ersten zehn Tageunserer Heldin nicht weniger als drei Verlobte, die inSgesammtdas HauS ihres Vaters bewohnten nämlich Sir George Tem-plcmore, Mr. PowiS und Mr. Bragg. Der Letztere verdankte dieEhre dieser Auszeichnung einigen vorschnell ausgesprochenen Hoff-nungen, die ihm selbst in derAufregung" entwischt waren, alser einem Freunde eine Flasche schlechten Breton-Weins, der de«edlen Namens Champagner gewürdigt worden war, ausstechen half.