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Gegend verbreitet und eine Kastentheilung zur Folge hat, welcheje nach Umständen mehr oder weniger starr festgehaltcn wird.
Wie lange die beiden ersten dieser Epochen in der Geschichteeiner Ansiedelung dauern sollen, dies hängt hauptsächlich von demForlschreitcn ihres Wohlstandes und ihrer Anzahl ab. An manchenOrten dauert die Periode des freundlichen ZusammcnwohncnS einganzes Menschenleben; die Menschen machen vielleicht in den meistenhöheren Eigenschaften augenfällige Rückschritte, fühlen sich abersoweit zeitliche Freuden in Frage kommen, glücklich; anderwärtsaber verläuft diese idyllische Aera, wie ich sie nennen möchte,schnell, und ist mit den lebensfrischen Vergnügungen au« den Jahrenzwischen vierzehn und zwanzig zu vergleichen.
Die zweite Periode hat gewöhnlich einen längeren Bestanddenn die Wanderlust des Amerikaners läßt einen geordneteren Zu-stand nicht so schnell auskommen, als cS vielleicht unter andernVerhältnissen der Fall wäre. Man kann sagen, sie nehme nichtfrüher ein Ende, bis die große Mehrheit der lebenden Generationaus Eingeborenen der Gegend besteht, welche keine anderen Mittelder Vergleichung kennen, als diejenigen, unter denen sie ihre Tageverbracht haben. Aber selbst dann noch hat man es mit einerMenge von Zugvögeln zu thun, — d. h. mit Leuten, die aben-teuerlich dem Glücke nachjagen, die Annehmlichkeiten eines freund-nachbarlichen Verhältnisses nicht kennen und so zu sagen fast ohneHeimath leben. Hieraus geht für geraume Zeit ein Miitelzustandder Gesellschaft hervor, von dem cS zweifelhaft bleibt, ob er derdritten von uns namhaft gemachten Periode zugehöre.
Templeton stand nun gleichfalls auf dieser Zwischenstufe; dennwährend die dritte Generation der alten Ansiedler in der kräftig-sten LebenSblüthe stand, kamen und gingen so viele Streifzüglerdaß der Einfluß derselben den der Zeit und einer natürlichenOrdnung der Dinge wieder zu Nichte machte. Die Bevölke-rung theiltc sich so ziemlich gleichförmig in Abkömmlinge der