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um so schärfer, und die Menschen sprechen eine Auszeichnung an,die man in älteren nnd besser regulirten Gemeinschaften für uner-reichbar halten würde. Gute Sitte leidet während dieser Periodeam meisten noth, da ihr die Natur und die Gesinnung des erstenZustandes fehlt, während sie zu gleicher Zeit den angemessenstenAngriffen roher Gemeinheit auSgesctzt ist; denn da der Mensch sichgewöhnlich bereitwillig einer lange anerkannten Ncberlegenheit un-terstellt, weil in dem Alterthum ein Zauber liegt, der bisweilensogar die Leidenschaften zu unterdrücken vermag, so ordnet in älterenGemeinschaften die Zeit ruhig dag, was hier Gegenstand desKampfes ist. Alles dies hängt vielleicht von einem allgemeinennatürlichen Grundsätze ab; aber der Zustand der Gesellschaft, welchenwir schildern, hat außerdem noch einige besondere Züge. Die Ci-vilisation Amerikas ist selbst in den älteren Distrikten, welche dieneueren Gegenden mit Einwanderern versehen, ungleich, und einStaat steht auf einer höheren Stufe, als der andere. Da nundie Bevölkerung einer neuen Ansiedelung aus den verschiedenstenTheilen der ausgedehnten amerikanischen Union Herkommen, sobring; sic natürlich, wie auffallend homogen sie auch für die Um-stände sehn mag, ihre lokalen Eigenthümlichkeiten mit sich. Mischtman unter derartige Elemente noch eine kleine Beigabe von Eu-ropäern aus verschiedenen Nationen und Stellungen, so könnenwohl die Wirkungen einer solchen bunte» Mengung und die je-weiligen socialen Kämpfe, die daraus folgen müssen, Niemandüberraschen.
Der dritte nnd letzte Zustand einer Gesellschaft in einem „neuenLande" ist derjenige, in welchem der Einstuß der erwähnten beson-deren Ursachen aushört und Menschen sowohl, als Dinge unterdie Leitung allgemeinerer Gesetze zu stehen kommen. Dadurch ge-langt natürlich die Gemeinschaft in den Besitz einer Civilisation,die sich, mag sie nun höher oder tiefer stehen, über die ganze