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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Literatur, in denen sich aller Geist in die Leistungen der letztenpaar Jahre zusammenzudrängen scheint, so ganz und gar vergessenist, daß man wohl, ohne Furcht vor Entdeckung, fast einen ganzenKlassiker abschrciben und die Sache für eigene Production auS-geben könnte. Die Verse waren aus der Einleitung zum Versuchüber den Menschen und konnten, da sie glücklicherweise eine An-spielung auf den ,Stolz der Könige* enthielten, in diesen piepsendenZeiten des Nltra-RepublikaniSmuS durch neunzehn Dörser Amerika'Sunter zwanzig für eben so originell, als vortrefflich gelte». OhneZweifel dachte Mr. Bragg, zunächst werde nun ein Lob des ,Voltes*und dann eine glühende Schilderung von Templcton und seinenUmgebungen folgen."

Ich weiß nicht, ob ich einem Ausländer derartige Sticheleienauf die Freiheit gestatten darf," versetzte Eva, die Miene einesErnstes annehmend, der durchaus nicht im Einklänge mit ihrenEmpfindungen stand; denn nie zuvor in ihrem Leben hatte sie sichso glücklich gefühlt, wie eben an diesem Morgen.

Einem Ausländer, Miß Efsingham? Und warum einemAusländer?"

Ihr kennt ja Eueren eigenen vorgeschützten CoSmopolitiSmuSund muß nicht der Vetter deS Kapitän Doucie ein Engländer sehn?"

Ich sehe diese nothwendige Folge um so weniger ein, da dieeinfache Thatsache die Frage zureichend beantwortet. Der Vetterdes Kapitän Doucie ist kein Engländer, und Eure Vermuthung istirrig, wenn Ihr glaubt, er habe je auch nur einen Tag in derbritischen oder in irgend einer andern Flotte gedient, die seinesVaterlandes ausgenommen."

Dies ist in der That eine höchst angenehme Ueberraschung!"entgegnete Eva, mit unverhehlter Freude zu ihm aufblickend, währendihr Antlitz von Hellem Scharlach übergossen war.Nothwendigmußten wir ein Interesse an dem Manne fühlen, der uns so »ach-