Druckschrift 
22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
Entstehung
Seite
176
Einzelbild herunterladen
 

besonnenheit, welche sie zu diesem Ausrufe vcranlaßte, zu», Vor-wurf machte.

Ja, bei unser» Verwandten," entgegnete Paul lächelnd.Kapitän Doucie und ich, wir Beive sind Geschwisterkinder undmachten gemeinschaftliche Wallfahrten zu verschiedenen Familien-heiligthümern. Diese Pflicht nahm uns bis auf ein paar Tage vorunserer Abfahrt nach Quebek in Anspruch. Nachdem wir unserenHafen erreicht hatten, verließ ich das Schiff, um die großen Seenund den Niagara zu besuchen. Meine Effekten blieben meist unterDoucieS Obhut, der mir versprach, sic mir nachzubringen; denn ererwartete, mir auf seinem Wege nach Westindien, wo er eineFregatte finden soll, bald folgen zu können. Er behauptete, mirdiese Aufmerksamkeit schuldig zu sehn, weil er mich veranlaßt habe,aus Gefälligkeit für ihn mit meinem vielen Gepäcke so weit vonmeinem Wege abzugehen. Das Gepäck ist unglücklicherweise beimeinen übrigen Habseligkeiten zurückgeblieben."

Und erwartet Ihr Kapitän Doucie bald bei uns? Die Sachemit Mr. Monday'S Hinterlassenschaft sollte nicht länger vernach-läßigt werden, denn eine Zusage an einen Sterbenden ist doppeltbindend, da sein Vertrauen als eine Berufung auf die Großmuthvon uns Allen erscheint. Ehe ich die Angelegenheit länger hängenließe, wollte ich lieber einen Erpressen nach Quebek schicken."

Dies wäre eben so unnöihig als nutzlos, denn Doucie istgestern von Quebek aufgebrochen und hat seinen eigenen Stewardmit seinen und meinen Effekten unmittelbar nach New.Pork ge-schickt. Was das Schrekbpult betriffl, so versprach er mir, da cSnoch andere, für uns Beide sehr wichtige Papiere enthält, selbstdafür Sorge zu tragen und es persönlich auf der nämlichen Tourinitzunehmen, die ich vor Kurzem gemacht habe; denn auch erwünscht den Niagara und die Seen zu sehen. Er ist mir jetzt aufder Fährte und wird mir brieflich den Tag anzeigcn, an welchem