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haben, und ich weiß eS ganz besonders anzuerkennen, daß Ihrnicht an meiner Thüre vorbeigingt. Ihr haltet Euch schon einigeTage hier auf?"
„Schon eine volle Woche. Zu Ntika angelangt, ging ichvon der Hauptstraße ab, um diesen Platz aufzusuchcn, obschon ichmich allerdings nicht der Freude versah. Euch so bald zu begegnen;als ich übrigens hörte, daß Ihr erwartet wurdet, so beschloß ich,zu bleiben, weil ich hoffte, eS werde Euch nicht leid thun, einenalten Reisegefährten wieder zu sehen. Ich bemerke nun mit Ver-gnügen, daß diese Hoffnung nicht eitel war."
Mr. Efstngham drückte ihm noch einmal mit Wärme die Hand,«he er sie losließ, — die Versicherung einer willkommenen Auf-nahme, die Paul mit glücklicher Wonne durchzuckte.
„Ich bin fast lange genug zu Templeton gewesen," nahm derjunge Mann lachend wieder auf, „um als Candidat »m die öffent-liche Gunst auftreten zu könne», wenn ich anders die Ansprücheeines Einwohners richtig verstehe. So viel ich aus gelegentlichenBemerkungen ersehen konnte, findet das alte Sprichwort, daß,ncue Besen gut kehren/ auf diese ganze Gegend eine treffendeAnwendung."
„Habt Ihr nicht ein Exemplar von Eurer letzten Ode oder«in herrenloses Epigram in Eurer Tasche?" fragte John Effingham.
Paul blickte überrascht auf, und selbst AristobuluS machte eine«twaS verdutzte Miene, obschon ihm sonst etwas AchnlicheS nichtleicht begegnete. Pauls Neberraschung war natürlich, denn ob-gleich er seit seiner Ankunft in Templeton durch die Neugierde,welche der Einbildungskraft von Dorfbewohnern gerne so viel zuschaffen macht, oft genug geärgert worden war, war eS ihm dochnie eingefallen, daß man seine Freude an den Schönheiten derNatur dem Dienste der Musen zuschricb. Als er jedoch aus demLächeln seiner Umgebung bemerkte, daß in Sir John Effingham'SFrage ein tieferer Sinn lag, so besaß er Takt genug, die Auf-