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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Begegnung so plötzlich, daß ich kaum meine Fassung zu erhaltenvermochte."

ES ist unnöthtg, uns über die warmen Begrüßungen zu ver-breiten , die nun folgten. Zu Mr. Bragg's großem Erstaunen warsein Poet nicht nur der ganzen Gesellschaft bekannt, sondern wurdeauch augenscheinlich von Allen sehr geachtet. Nur die einzigeMiß van Courtlandt machte hievon eine Ausnahme, und auch ihrwurde in Bälde der Fremde unter dem Namen Powis aufs Herz-lichste vorgestcllt. Es gelang Eva durch eine GewaltanstrengungdcS weiblichen Stolzes, das Ungestüm ihrer Gefühle zu unter-drücken, und das Wiedersehen lief unter wechselseitiger Ueberraschungund Freude ab, ohne daß irgend eine ungewöhnliche Aeußcrungvon Aufregung stattgefunden hätte.

Wir müssen unser Erstaunen ausdrücken, daß wir Euch voruns hier treffen, mein theurcr junger Freund," sagte Mr. Effing-Ham, Pauls Hand noch immer herzlich mit den seinigen festhalteno;und selbst jetzt noch, obschon mich meine eigenen Angen von derThatsache überzeugen, wird es mir schwer, zu glauben, daß Ihrnach New-Dork kommen und es verlassen konntet, ohne uns miteinem Besuche zu erfreuen."

Ihr habt hierin nicht Unrecht, mein thcurer Sir, und sicher-lich würde mich nur das Bewußtseyn, mit meinem Besuche unge-legen zu kommen, abgehalten haben, mir selbst diesen Genuß zubereiten. Mein plötzliches Erscheinen in dieser Gegend wird Euchübrigens nicht geheimnißvoll erscheinen, wenn ich Euch sage, daßich von England über Quebek die großen Seen und die Fälle zu-rückkehrte; mein Freund Doucie bewog mich nämlich, diesen Wegeinzuschlagen, weil sein Schiff nach St. Lawrence geschickt wurde.Der Reiz der Neuheit und namentlich der Wunsch, den berühmtenNiagara-Fall zu sehen, der fast der Löwe Amerika'S ist, thatendas Uebrige."

Wir sind unter alle» Umständen erfreut, Euch unter uns zu