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des nordwestlichen Flügels von Versailles/' ließ sich John Effinghamin seiner gewöhnlichen trockenen Meise vernehmen.
„Ich sehe, ihr seyd Alle gegen mich/' versetzte Grace, „hoffeaber, eines TageS noch im Stande zu sepn, über den beziehungs-weise» Werth der Dinge selbst Vergleichungen anstcllen zu können.Wie die Natur eben Flüsse schafft, Gentlemen und Ladies, wirdwenigstens der Hudson Eurer Bewunderung nicht unwürdig er-funden werden."
„In dieser Beziehung seyd Ihr sicher genug, Grace," bemerkteMr. Effingham; „denn wenige Flüsse — vielleicht gar keiner —bieten in so kurzer Entfernung eine gleich große und liebliche Ab-wechselung."
ES war ein lieblicher milder Morgen in der letzten Woche desMais und die Erde bereits mit de» sanften Farben des Sommersgeschmückt, während die Atmosphäre jene duftige, feierliche Ruheangenommen hatte, welche nach dem wilde» Kampf der Elementeim Winter den Lenz so angenehm macht. Unter einem solchenHimmel nehmen sich insbesondere die Pallisaden sehr voriheilhaftaus, die jedenfalls keck und eigenthümlich dastehe», obschvn ihnender furchtbar großartige Charakter einer Alpennalur gebricht unddas Verhältniß zu der Landschaft, welche sie zieren, nicht ent-sprechend erscheint.
Die Schnelligkeit des Boots erhöhte den Reiz der Fahrt, denndas Auge hatte keine Zeit, der Scene müde zu werden. Kaumhatte man einen Gegenstand in seinen Umrissen erfaßt, als ihmschon wieder ei» anderer folgte.
„In Betreff der Baukunst ist dieses Land mit einem ganzaußergewöhnlichen Geschmack behaftet," sagte Mr. Effingham, alssie nach dem östlichen Ufer hinblickten; „denn in diesen klassischenZeiten scheint sich der Mensch mit keiner geringeren Wohnung, alsmit einem griechischen Tempel begnügen zu wollen. Dort ist z. B.ein Bau von schönen Verhältnissen, dessen Material, so viel man