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sehen habe, wenn nicht etwa die großartigen Projekte der Ameri-kaner eine Ausnahme machen."
„Es freut mich, liebe Muhme, daß wir doch diesen einzigengroßartigen Gegenstand haben, um einen so spröden Geschmack zu-frieden zu stellen."
Grace'S kleiner Fuß bewegte sich, und in ihrer Stimme warder Aergcr nicht zu verkennen; ihre Begleiter lächelten daher, dennobschon sie Eva Recht geben mußten, erkannten sie doch das Ge-fühl, welches der Bemerkung ihrer Muhme zu Grunde lag. NurSir George hatte zu viel Sympathie für den kleinstädtischen Pa-triotismus eines so jungen und schönen Wesens, um ihr nicht zuHülse zu kommen, obschon er vollkommen von der Wahrheit inMiß Efstngham'S Aeußcrung überzeugt war und die Schwächevon Seiten ihrer Muhme Wohl zu würdigen wußte.
„Ihr müßt nicht vergessen. Miß van Conrtlandt," sagte er,„baß Miß Effiugham noch nicht Gelegenheit hatte, den Delaware,Philadelphia und die edlen Baien des Südens, ja nicht einmal
Alles zu sehen, was sich nur in der einzigen Stadt Nsw-Uvrk
voifindct."
„Ja, dies ist wahr, und ich hoffe, sie wird »och mit der Zeitihre unpatriolischen Zugeständnisse gegen ihr eigenes Land aufrich-tig bereuen. Ihr, Sir George Templemore, habt das Kapitol
gesehen; ist cS nicht in Wahrheit eines der schönsten Gebäude der
Welt?"
„Ihr müßt doch wohl St. Peter ausnehmen, mein Kind," be-merkte Mr. Essingham mit einem Lächeln, den» er sah, daß derBaronet zu verlegen war, um sogleich eine Antwort zu geben.
„lind die Cathedrale von Mailand," fügte Eva lachend bei.
„lliit le I,ouvrc," rief Mademoiselle, die für Alles von Parisungefähr dieselbe Bewunderung hegte, die Grace für alles Ameri-kanische in ihrem Innern trug.
„Vor Allem aber die Nordostecke des südwestlichen Endes und