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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
Entstehung
Seite
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das Stadtleben Personen, die es in älteren und mehr auf dieDauer geregelten Gemeinschaften kennen gelernt haben, nur wenig.Eva war daher der überfüllten, geräuschvollen Ballsäle (denn diesemußten noch immer bisweilen ihren Prunk entfalten), der Anstren-gungen eines ungebildeten Geschmackes und der Unterhaltungen, inwelchen die Nebertreibung nur selten einen würdigen Gegenstandfinden ließ, bereits herzlich satt geworden.

Der amerikanische Frühling ist durchaus nicht die angenehmsteder vier Jahreszeiten, da er mit Recht als einim Schooße desMais zögernder Winter" bezeichnet werden kann. Mr. Effingham,in welchem der Leser mittlerweile wahrscheinlich den Abkömmling

einer Familie erkannt haben wird, deren Namen wir in einemfrüheren Werke einzuführen Gelegenheit fanden, hatte die Weisungerlheilt, seinen Landfitz für seine und seiner Verwandten Aufnahmeherzurichten, und Eva fühlte sich hoch entzückt, als fie endlich anBord eines Dampfschiffes ging, um in die reine Luft und zu den stillenFreuden des Landlebens zu entfliehen, da fie sich unmöglich behag-lich fühlen konnte in einer Stadt, welche zwar viel birgt, was

einer Hauptstadt würdig wäre, aber doch unendlich mehr in sichfaßt, was an keinem Orte als lobenSwerth erscheint. Sir GeorgeTemplemorc war von seiner N-ise nach den südlicheren Theilen zu-rückgekehrt, denn man hatte ausdrücklich die Verabredung getroffen,

daß er mit von der Partie seyn sollte.

Wenn ich'S nicht eben mit Dir zu thun hätte, Eva." sagteGrace van Courtlandt, als das Boot an den Werften hinglitt,sowürde ich mich überzeugt fühlen, daß ich jetzt etwas zeigen könnte,was Bewunderung erzwingen müßte."

Du bist in dieser Beziehung vollkommen sicher, Grace, dennnie zuvor hat mein Auge einen der Bewunderung würdigerenGegenstand gesehen, als eben dieses Fahrzeug. Entschieden ist diesdas einzige, wirklich Großartige, was ich seit meiner Rückkehr g--