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„Der arme Mr. Morpeth ist sehr zu bemitleiden, denn keinMann kann sa thöricht sehn, einer Dame ernstlich seine Aufmerk-samkeit zu widmen, wenn er nicht Ermuthigung findet, Ermnthigungist beim Hafmachen das non plus ultra — scyd Ihr nicht meinerAnficht, Mr, Walworth?"
Mr. Walworth war Nummer 5 von den Unterhaltenen undverstand Lateinisch, die junge Dame aber nicht, obschon fie eSliebte, hin und wieder einen Brocken einznflechten. Er lächeltedaher znstimmend, und die Belle wünschte sich Glück, ihn wirksam„unterhalten" zu haben — eine Einbildung, in der sie auch nichtallzuweit fehlgriff.
„Man erzählt sich in der That von mehreren Liebesgeschichten,in denen Miß Effingham während ihres Aufenthalts in Europabethciligt war; sie scheint aber in allen unglücklich gewesen zu sehn."
„ülais eooi est trox kort! go ne veux plus eoouter."
„Meine thenre Mademoiselle, faßt Euch, die CrisiS ist nochnicht gekommen."
„Dem Bernehmen nach correspondirt sie noch immer mit einemdeutschen Baron und einem italienischen Marquis, obschon beideVerhältnisse unbedingt abgebrochen sind. Einige Leute sagen, fiegehe allein und ohne das Geleite eines Gentleman in Gesellschaft,um dadurch ihren festen Entschluß anzudeuten, daß sie für Lebens-zeit unvermählt bleiben wolle."
Die jungen Männer machten ihrer Mißbilligung durch einengemeinsamen Ausruf Luft, und noch am nämlichen Abend erzähltendrei derselben das, was sie von Miß Ring vernommen, als ver-bürgte Wahrheit weiter, während die beiden Andern, weil sie vonnichts Besserem zu sprechen wußten, die weitere Kunde in Um-lauf brachten, daß Eoa verlobt sey.
„Es ist im höchsten Grade unzart, wenn eine junge Lady imZimmer umhergeht, ohne sich auf den Arm eines Gentleman zu