und weihte, ohne ihre Gäste im Allgemeinen zu vernachläßigen, ihreAufmerksamkeit dem Kapitän, obschon dies in einer Weise geschah,daß er sich durchaus nicht beengt fühlte. Schon nach wenigenMinuten war es ihr gelungen, Mr. Truck so weit zu bringen, daßer die Menuette ganz vergaß und sich weit behaglicher fühlte, alses wohl in einem monatlichen Verkehr mit MrS. JarviS möglichgewesen wäre.
Mittlerweile war Eva durch bas Gemach gegangen, um sicheiner Dame anzuschließe», deren Lächeln sie einlnd, an ihrer SeitePlatz zu nehmen. Diese war eine schlanke junge Frau von ange-nehme» GesichtSzügen, obschon nicht von so hohen persönlichenReizen, um an einem derartigen Platze besonders aufzufallen. IhrLächeln war jedoch angenchm, ihr Auge sanft und der Ausdruckihres Antlitzes leuchtend. Da Sir George Tcmplemore Eva ge-folgt war, so stellte sie ihn ihrer Bekannten vor, die sie als MrS.Bloomfield anredete.
„Ihr habt im Sinne, euch heute Abend noch weiter zu Ver-gnügen?" sagte Letztere mit Hindeutnng auf den Ballanzng derbeiden Mnhmen. „Scyd ihr in den Farbe» der HouStoner oderin denen der Erbsler?"
„Gewiß nicht in Erbsengrün," entgegnete Eoa lachend, „wieZhr sehen könnt, sondern einfach weiß."
„Ihr beabsichtigt also, euch bei MrS. Houston zum Tanzeführen zu lassen. Jedenfalls ist eS dort passender, als bei derandern Faktion."
„So ist also die Modewelt in New>Vork partcigängerisch?"fragte Sir George.
„Parteizänkerisch würde vielleicht das bessere Wort sehn. WirAmerikaner habe» übrigens fast in Allem Parteien — in der Po-litik, in der Religion, in der Mäßigkeit, in den Spekulationen,im Geschmack, warum nicht auch in der Mode?"