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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Ein achtbarer, ruhiger alter Neger ließ die Abendgäste ein,ohne übrigens ihre Namen anzukündigen, als er ihnen die Thüredes Besuchszimmers öffnete, MrS. Hawker erhob sich mit achtungs-voller Aufmerksamkeit, »m Eva und ihren Begleitern cntgegenzu-gehen. Nachdem sie die beiden Mädchen mit Wärme geküßt hatte,wandte sie sich mit einfacher Höflichkeit an Mademoiselle Biesville,so daß diese die lleberzeugung gewinnen mußte, sie finde um ihrerDienstleistungen willen die gebührende Werthschätzung. John Es-fingham der 10 oder 15 Jahre jünger war, als die alte Dame,küßte ihr verbindlich die Hand und stellte sodann seine beide» männ-liche» Begleiter vor. Sic erwies zuvörderst dem vornehmerenFremde» die gebührende Aufmerksamkeit, worauf sie sich mit denWorten an Kapitän Truck wendete:

Dies ist also der Gentleman, dessen Geschicklichkeit und Muthihr Alle ja, ich darf wohl sagen wir Alle so viel verdanken der Commandeur des Montauk?"

Ich habe die Ehre, dieses Schiff zu befehlige», Ma'am,"entgegncte Kapitän Truck, durch die würdevolle Einfachheit derDame des Hauses nicht wenig eingeschüchtert, obschon er den vor-gängigen Schilderungen zufolge hier zuletzt das ruhige, natürlicheund doch so sein gebildete Wesen erwartet hätte, das sich sogar bisauf die Wortbetvnuug und auf die kleinste Bewegung der Sprecherinerstreckte;und mit Passagieren, wie die auf der letzten Reise, kannich nur sagen, es s>h Schade, daß das Fahrzeug nicht unter einerbesseren Obhut stand."

Eure Passagiere sprechen ganz anders von der Sache. Umübrigens unparteiisch urlheilen zu können, muß ich Euch um denGefallen bitten, auf diesem Stuhle Platz zu nehmen und michEiniges von den Einzelnheiten aus Eurem eigenen Munde ver-nehmen zu lassen."

Sobald MrS. Hawker bemerkte, daß Sir George Eva nach derandern Seite des Gemachs gefolgt war, nahm sie ihren Sitz ein