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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
Entstehung
Seite
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Ich fürchte, wir sind nicht unabhängig genug, um in einerderartigen Sache Parteien zu bilden," versetzte Eva.

Sehr wohl gesprochen, Miß Effingham; man muß ein wenigoriginell denken, gleichviel wie falsch cs seyn mag, um eine Modeaufzubringen. Ich fürchte, wir werden in diesem Punkte unsereNnbedeutsamkeit zugesiehen müssen. Ihr seyd erst kürzlich hier an-gelangt, Sir George Templcmore?"

Zu Anfang dieses Monats. Ich habe die Ehre gehabt, einReisegefährte von Mr. Efsingham und seiner Familie zu seyn."

Und auf dieser Reise habt ihr Schiffbruch, Gefangenschaftund Hunger auSgcstanden, wenn nur die Hälfte von dem, wasman hört, wahr ist!"

Das Gerücht hat unsere Erlebnisse mit etwas allzu grellenFarben gemalt. Wir haben allerdings einige ernstliche Gefahrendurchgemacht, indcß ist von Leiden, wie Ihr sie erwähnt, nichtdie Rede."

Als verheirathete Frau und auf der Scheidelinie angelangt,von welcher an die Täuschung nicht mehr versucht wird, erwarteich nicht, jetzt noch die Wahrheit zu Horen," sagte Mr. Bloomsieldlächelnd.Jndeß hoffe ich, Ihr habt genug erfahren, um inSge-sammt für Helden und Heldinnen gelten zu können, und begnügemich daher mit dem Bewußtseyn, daß ihr hier seyd, wohlbehaltenund glücklich wenn anders," fügte sie mit einem fragenden Blickauf Eva bei,Jemand, der im Ausland erzogen wurde, sich in derHeimath glücklich fühlen kann."

Auch wenn man im Ausland erzogen wurde, kann man sichzu Hause glücklich fühlen, vbschon vielleicht nicht in der gewöhn-lichen Weise der Welt," entgegnete Eva mit Festigkeit.

Ohne eine Oper ohne Hof fast ohne Gesellschaft?"

2ch gestehe, daß eine Oper wünschenswerth wäre; von Höfenweiß ich nichts, da unverheirathete Frauenzimmer in Europa alsNullen betrachtet werde», und was die Gesellschaft betrifft, so hoffe