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gekleidet, kann ich beifüge»; aber obschon Alles hier das Geprägedes Anstandes trägt, finde ich doch sehr wenig feine Bildung —und dennoch ist es merkwürdig, daß man kaum auf irgend eineunverhohlene Gemeinheit oder Rohheit trifft."
„Ein Daniel kommt zu richten! Hätte Einer sein ganzesLeben hier «erbracht, so würde er der Wahrheit nicht so nahegekommen seyn, aus dem einfachen Grnnde, weil ihm Eigcnthüm-lichkeiten hätten entgehen müssen, für deren Entdeckung der Maß-stab der Vergleichung nöthig ist. Ihr seyd übrigens ein wenigallzu nachsichtig, wenn Ihr sagt, daß man auf keine unverhohleneGemeinheit treffe, denn diese ist zuverläßig zu finden, obschvn fürdie Umstände in überraschend geringem Grade. Dagegen trifftman hier kaum etwas von der Rohheit an, die sich sonst allenthalbenso breit macht. Nun ja, die amerikanische Gleichheit in allenDingen ist so groß, und die Vorliebe für eine derartige achtbareMittelmäßigkeit so bestimmt, daß Ihr das, was Ihr heute Abendhier seht, fast in jedem Dorfe des Landes finden könnt, etwa miteinigen unwesentlichen Ausnahmen, welche das Möbclwerk und denandern Zugehör einer Stadt betreffen."
„Für Mittelmäßigkeit geht cs allerdings hier achtbar genugzu, obgleich ein strenger Geschmack eine Menge von Fehlern ent-decken dürfte."
„Man bedarf hiezu nicht einmal eines strenge» Geschmacks; dennobschon hier viel ist, was nur ein verwöhnter Sinn vermissenwürde, so fehlt es doch in der That an Mancherlei, was die An-muth und die wahre Schönheit einer Gesellschaft zu erhöhen imStande wäre. Die jungen Männer z. B. die dort in der Eckeüber irgend einen schlechten Witz kichern, sind entschieden gemein,und ein Gleiches müssen wir jenem Mädchen nachsagen, das sich inpraktischer Koketterie übt. Im Ganzen aber gehen diese Einzeln-züge unter, und sogar unsere Wirthin, obschon die thörichte Frausich in dem Verlangen fast verzehrt, eine Rolle zu spielen, die