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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Miß Effingham, denn ich fühle mich jetzt überzeugt, daß Ihr fürdie Behauptung dieses neuen Satzes kaum etwas Stichhaltigesaufbringen könnt."

Wenn ich meinen alten Verbündeten Mr. PowiS hierhätte," sagte Eva, mit ihrem kleinen Fuße unwillkührlich dasKamingitter berührend, während zugleich der Ton ihrer Stimmeviel von der früheren scherzenden Lebhaftigkeit verlor, wo nichtgar wehmülhig wurde,so würde ich ihn bitten. Euch die Sachezu erklären, denn er verstund sich ausgezeichnet gut auf derartigeErwiederungen; da er übrigens abwesend ist, so will ich mich selbstin dieser Obliegenheit versuchen. In Europa find Aemter, Ge-walt und folglich auch Auszeichnung erblich; in Amerika aber istdies nicht der Fall, denn hier hängt Alles von den Wahlen ab.Zuverläßig hat man nun weit mehr Grund, auf Vorfahren stolzzu scyn, die ihre wichtige Stellung einem freien Wahlacte ver-dankten, als auf Ahnen, welche eine derartige Auszeichnung nurden Zufälligkeiten der Geburt, die sich eben so gut lieureux alsmalliourcux gestalten können, verdanken. Der einzige Unterschiedzwischen England und Amerika, soweit die Familien in Fragekommen, besteht darin, daß ihr denen auch positiven Rang erlheilt,welchen wir nur Bedeutsamkeit zugestehen. Unser Adel hat dieöffentliche Meinung zur Grundlage, während der eurige an demgroßen Siegel klebt. Und nun, nachdem ich die Thatsache be-wiesen habe, daß es in Amerika Familien gibt, wollen wir dahinznrückkehren, von wo aus wir abgegangen sind, und die Frage ver-folgen, in wie weit sie Einfluß auf die gewöhnliche Gesellschaft üben."

Zu diesem Ende werden wir uns wohl an Miß van Court-landt wenden müssen."

Leider thuu sie es weit weniger, als sie meiner Ansicht nachsollten," versetzte Grace mit Wärme,denn der Umstand, daß dieFremden so sehr um sich greifen, hat tu dieser Hinsicht alle Ge-bühr völlig über den Haufen geworfen."