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schaft eine ziemlich allgemeine Sympathie zn finden; aber in demKreise, welchem Eva jetzt anheimgefallen war, wurde es fast als eineVerletzung der Schicklichkeit betrachtet, wenn man andenten wollte,daß die Masse der Menschen Rechte besitze. Wir wünschen übrigensnicht, daß man hinter unfern Worten mehr suche, als wir sagenwollen, da wir durchaus nicht zweifeln, daß ein großer Theilauch der anders Gesinnten aus Gedankenlostgkeit oder aus demvon unserer Heldin angegebene» sehr natürlichen Grunde in diegleiche Klaffe fällt; dennoch möchten wir unsere Ansicht dahin auS-drücken, daß die amerikanische Gesellschaft in ihrem Aeußern jedemFremde» und auch jedem LandeScingeborencn, der ans anderen Ländernzurückkehrt, also entgegentritt. Wir sprechen jetzt nicht von ihremGeschmack, von ihrer Weisheit und von ihrer Sicherheit, sondernbegnügen uns bloS mit der Andeutung, daß Eva Grace'S Ausrufsehr unangenehm empfand, nnd daß sie, ungleich dem Baronet,ihre Muhme nie für weniger schön gehalten hatte, als bei Gelegen-heit des UnmuthanflugeS, den ihr hübsches Gesichtchen für einenMoment angenommen hatte.
Sir George Templemore hatte Takt genug, zu bemerken, daßin den Gefühlen der beiden jungen Mädchen eine kleine Mißstim-mung stattgcsunden, und gab dem Gespräch eine andere Wendung.Von Eva besorgte er keine Provinzial. Empfindlichkeit; aber ohnedaran zu denken, welche Rolle Grace wahrscheinlich in einer der-artigen Verhandlung spielen würde, brachte er — vielleicht einwenig malaüroitement — das Thema der New-Uorker Gesellschaftim Allgemeinen zur Sprache.
„Ich bin begierig, zu erfahren," begann er, „ob es hier auchSonderungen gibt, wie in London und Paris — ob ihr ein FaubourgSaint Germain, eine Chaussee d'Antin, ein Picadilly, GroSvenor-oder Ruffell-Square besitzt."
„Ich muß Euch mit dieser Frage an Miß van Courtlandtverweisen," versetzte Eva.