sind," entgegnete John Effingham, „obschon ich gestehe, daßmir diese Neberlegenheit von unserer Seite seither nie ausge-fallen ist."
„Eben so ist es den National-Oeconomen und sogar den Geo-graphen ergangen," bemerkte Mr. Bragg; „aber praktische Leutesehen und fühlen die Vortheile zu jeder Stunde des TagS. Wieich höre, Sir George Templemore, hat cs in England Schwierig-keiten, Straßen über Stellen zu führen, wo Wohnungen samintihrem Zugehör stehen; ja sogar eine Eisenbahn oder ein Kanalmuß eine Curve machen, um eine» Kirchhof oder eine» Grabsteinzu vermeiden."
„Ich gestehe diese Sünde zu, Sir."
„Unser Freund Mr. Bragg betrachtet das Leben als auslauter Mitteln ohne Ende bestehend."
«Ohne die Mittel kann man nichts an'S Ende bringen, Mr.John Effingham; dies weidet Ihr mir hoffentlich zugeflehen müssen.Ich bin wenigstens für di« Beendigung des Wegbaus und darfWohl sagen, daß ich mich freue, einem Lande anzugehören, inwelchem das Vorwärts möglichst wenige Hindernisse findet. Wer inunserem LandeStheile um seiner Vorfahren willen gegen eine Ver-besserung Einwendungen erheben wollte, würde unter seinen Zeit-genossen schlimm genug wegkommen."
„Erlaubt mir die Frage, Mr. Bragg, ob Ihr selbst nichtauch irgend eine Lokalanhänglichkeit empfindet," entgegnete der Ba-ronet mit so viel Zartheit im Tone seiner Stimme, als dies eineFrage, die, wie er fühlte, das Herz eines Mannes verletzenkonnte, nur gestatten wollte. „Ist Euch nicht irgend ein Baumtheurer, als ein anderer — findet Ihr das Haus, in dem Ihr ge-boren wurdet, nicht schöner, als eine Wohnung, die Ihr nie be-tratet — oder haltet Ihr den Altar, der lange Eurer GottcSvcr-ehrung diente, nicht für heiliger, als einen andern, vor dem Ihrnie gekniet habt?"