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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Mr. Effingham darauf angetragen hatte, seine Nichte gleichfallsmit nach Europa zn nehmen, mußte er doch diesen mit Liebe ge-hegten Plan wieder aufgeben, weil GraceS noch lebender Groß-vater von väterlicher Seite, der sein hohes Alter zum Vorwändenahm, die thenre Enkelin nicht von sich lassen wollte. DieserGroßvater war inzwischen gleichfalls seinem Sohne in die Ewigkeitnachgefolgt, und Grace, der ein großes Vermögen geblieben war,konnte nun fast ganz unbehindert über ihr Thun und Lassen ver-fügen.

Das Wiedersehen der beiden warmherzigen und sich aufrichtigliebenden Mädchen wurde für sie ein Augenblick großes Interesses,aber auch gegenseitiger Befangenheit; denn die Trennung vielerJahre hatte so vielen neuen Eindrücken und Angewöhnungen Raumgegeben, und obgleich sie sich gegenseitig die zärtlichste Liebe be-wahrt hatten, sahen sie dem Zusammentreffen doch nicht ohne ge-heime Besorgniß entgegen. Der Besuch langte eine Woche, nach-dem Eva ihre Wohnung in State-Street bezogen hatte, und eineStunde vor der zum Empfang von Gästen gewöhnlichen Zeit an.Eva hörte den Wagen vor der Thüre Halt machen und die Klingelziehen; sie eilte daher hinter den Vorhang, warf einen flüchtigenBlick ans die Straße hinunter ünd erkannte in der aussteigendenDame alsbald ihre Muhme.

tzu'avor vous, ma eliöre?" fragte Mademoiselle Viefville,als sie bemerkte, daß ihr Zögling zitterte und erblaßte.

Es Ist meine Muhme. Miß van Courtlandt, die ich wie eineSchwester liebte und die ich jetzt nach so vielen Jahren zum erstenMal wicdersehe."

Vien, o'est uno tres jvlio joune gorsonne," entgegnete dieGouvernante, die von der Stelle aus, wo Eva eben gestandenhatte, gleichfalls einen Blick nach der Straße entsandte.8ousIo vaggoit clo In gersonne, ina ol>öro, vous ileviior vtio oon-tcnto an moins."