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zur Lebensaufgabe gemacht haben; aber ungleich einem großenTheil seiner Umgebung, welcher der Eitelkeit so viel zu opfern bereitwar und dafür lieber Weiber und Töchter zu der Plackerei zurück-kehren ließ, zu welcher diese armen Geschöpfe in Amerika verdammtzu sehn scheinen, zog cS Mr. Effingham vor, zuerst auf die Grund-lage des geselligen Lebens Rücksicht zu nehmen, che er nach Schau-stellung haschte. Der welterfahrene Mann hatte Einsicht genug,und sein Gerechtigkeitssinn ließ ihn kein Bedenke» tragen, mit denen,welche so viel zu dem Glücke seines Hausstandes beitragen konnten,bereitwillig die Segnungen zu theile», welche die Vorsehung soreichlich über ihn auSgegossen hatte. Mit Einem Worte, durchfreigebige Belohnung einer Haushälterin versetzte er zwei Menschenin eine angenehme Lage — erstlich seine Tochter, indem er sie derSorgen überhob, die natürlich eben so wenig einen Theil ihrerPflichten bildeten, als wenn man ihr hätte zumuthen wollen, dasPflaster vor der Thüre zu kehren, und zweitens eine sehr achtbareFrauensperson, die sich glücklich schätzte, unter so guten Bedin-gungen ein anständiges Unterkommen zu finden. Dieser einfachenund billigen Maßregel verdankte es Eva, daß sie an der Spitzeeiner der ruhigsten, elegantesten und geordnetsten HaushaltungenAmerika'S stand, ohne weiter mit derselben bemüßigt zu werden,als eben nöthig war, um Morgens einige Aufträge zu ertheilenund wöchentlich einmal etliche Rechnungen zu prüfen.
Unter Eva'S erste und angenehmste Besuche gehörte ihre Muhme,Grace van Courtlandt, die um die Zeit der Ankunft des Montaukzwar auf dem Lande war, aber auf die Kunde davon augenblicklichnach der Stadt zurückeilte, um ihre alte Schulfreundin und Ver-wandte willkommen zu heißen. Eva Effingham und Grace vanCourtland waren Schwesterkinder und im Alter nur um einenMonat von einander verschieden. Da die Eltern der Letzteren frühgestorben waren, so hatten sie ihre Zeit meist gemeinschaftlich ver-bracht, bis Eva'S Reise die Trennung nöthig machte; denn obschou