Schluß.
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men von Archytas und Palämon, und so brachten sie invielfachen und verschiedenen Ergötzlichkeiten die Zeit biszum Abendessen heiter und vergnügt hin. Als diese ge-kommen war, und sie nun längs dem kleinen See anihren Tischen saßen, unter dem Gesang von tausend Vö-geln, und stets von einer milden Abendlust befachelt, welchevon den Bergen umher herabwehete, und von keiner Mückegestört, speisten sie ruhig und fröhlich.
Als die Tafeln abgehoben und das anmuthige Thalnoch etwas durchirrt war, begab man sich, wie die Köni-gin befahl, während die Sonne noch hoch am Abend stand,langsamen Schrittes auf den Weg nach der gewöhnlichenWohnung, scherzend und schwatzend über tausend Dinge,sowol von denen, welche heute erzählt worden waren,als auch über andere, und gelangte spat gegen die Nachthin zu dem schönen Palaste zurück. Hier, nachdem mandie Mühe des kleinen Weges mir kühle» Weinen undVackwerk verscheucht, begab man sich sofort zum Tanzum den schönen Springbrunnen her, bald Reigentänzenach dem Ton von Tyndarus' Schalmei, bald nach andernMelodien aussührend. Endlich aber gebot die Königinder Philomela, einen Gesang anzustimmen, und diese be-gann folgendermaßen:
Wie freudlos bist du, armes Leben!
Werd ich denn nimmer, nimmer wiederkehren,
Bon wo die trübe Lrennungsstunde mich geschieden?
Fürwahr, ich weiß es nicht, so glühendes VerlangenTrag' ich in meinem Busen, dort zu sein,
Wo ich Berlassne einst beglückt mich wähnte.
D holdes Gut, nach dem ich stets muß langen,
Das stets mein Herz verdammt zu herber Pein,
Sag' du es mir; denn wenn ich auch mich sehnte,
Au fragen wagt nicht die Berhöhnte.
Drum laß, o Herr, die Hoffnung wiederkehren,
Laß du mein traurend Herz mit Trost sich nähren.