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2 (1843)
Entstehung
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264
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264 Siebenter Lag. Zweite Geschichte.

Hause doch nur zur Last ist, für sieben Ducaten an einenguten Mann verkauft habe, der eben, als Du zurückkehr-test, da hinein gekrochen ist, um zu sehen, ob er auch festwäre."

Als der Mann dies hörte, war er mehr als zufrieden,und sagte zu dem, der wegen des Fasses gekommen war:Geh mit Gott, guter Mann, denn Du hörst, daß meineFrau es für sieben verkauft hat, da Du mir nur fünfDukaten geben wolltest."In Gottes Namen," sagteder Mann und ging davon.

Peronella aber sprach zu ihrem Mann:Komm nunherein, da Du einmal da bist, und mache nun selbst mitihm unsere Sache ab." Gianello, der mit gespitzten Oh-ren auf der Lauer stand, um zu vernehmen, ob er irgendetwas zu fürchten oder vorzukchrcn habe, hatte Peronella'sWorte kaum vernommen, als er sich flink aus dem Bot-tich machte, und, als hatte er nichts von der Rückkehrdes Mannes gehört, zu rufen begann:Wo bist Du,gute Frau." Der Mann, der eben eintrat, antwortete:Hier bin ich, was begehrst Du?" Hierauf sprach Gia-nello:Wer bist denn Du? Ich suche die Frau, mitder ich den Handel wegen des Fasses schloß."Maches nur mit mir sicher," sagte der Andere,denn ich binihr Mann."Der Bottich scheint mir gut," crwiederteGianello darauf,aber es scheint, Ihr habt Hefen da-rin gehabt, denn er ist drinnen ganz mit etwas so Festemüberzogen, daß ich cs nicht mit den Nageln abkratzen kann:und darum nehme ich ihn nicht, ehe ich ihn nicht ganzrein sehe."Nun" sprach Peronella,darum brauchtder Handel nicht zurück zu gehen; mein Mann wird ihnEuch rein machen."

Ja wohl," entgegnete der Mann; darauf legte ersein Werkzeug nieder, zog sich bis aufs Hemd aus, ließein Licht anzünden, sich eine Trogscharce geben, schlüpftedann hinein und sing an zu schaben. Peronella aber, alswollte sie sehen, was er machte, steckte den Kopf in die