Druckschrift 
2 (1843)
Entstehung
Seite
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Einleitung.

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viel schöner, wie den Tug zuvor, als die jetzige Tages-stunde seiner Schönheit entsprechender war. Nachdem sienun mit dem trefflichen Wein und dem Backwerk sich »er-nüchtert hatten, singen sie, um im Gesang von den Vö-geln des Waldes nicht übertroffen zu werden, auch ihrenGesang an, und das Thal mit ihnen, welches immer die-selben Lieder wiederholte, die sie anstimmten: ein Wettge-sang, dem die Vögel, gleichsam als wollten sie nicht be-siegt sein, neue süßere Töne hinzufügten.

Als die Tafelstunde gekommen war, deckte man dieTische unter grünen Bäumen und anderm schönen Laub-werk, nahe am See und nahm in der Reihe Platz, wiees dem König beliebt hatte, unter dem Essen die Fisch-lein betrachtend, welche in großen Scharen durch denSee dahin schwammen. Dies gab Anlaß, wie zumSchauen, so auch zum Sprechen. Doch als das Endedes Imbisses gekommen und Speisen und Tafel wiederentfernt waren, nahm man noch fröhlicher wie vorhin denGesang wieder auf. Dann, während an mehren Stellenin dem kleinen Thal Ruhebetten ausgerichtct waren, dievon dem verständigen Seneschall mit französischem Sergeund Vorhängen umgeben und geschloffen waren, konnteJeder, dem es gefiel, mit Erlaubniß des Königs sich zurRuhe niederlegen; wer aber nicht schlafen wollte, nach sei-nem Gefallen den übrigen gewohnten Lustbarkeiten nach-gehen. Als indeß die Stunde gekommen war, wo Allesich erhoben, und es Zeit zum Beginn der Erzählungenschien, wurden, wie der König wollte, nicht fern von demOrt, wo man gespeist hatte, auf dem Grase Teppiche aus-gcbreitet, und sobald man sich zur Seite des Sees nieder-gesetzt, gebot der König Emilien den Anfang zu machen.Diese begann heiter und lächelnd folgendermaßen zu reden: