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2 (1843)
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Siebenter Lag.

Es schließt des Dekamcron sechster Tag, und es beginnt

-er siebente,

an dem, unter Dioneus Regierung von den Streichen erzählt wird,welche, sei es aus Liebe, oder um sich aus einer Werlegenheit zuziehen, die Frauen ihren Männern gespielt haben, mögen nun Liesees gewahr geworden sein, oder nicht.

(§chon war jeder Stern im Osten verschwunden, den aus-genommen, welchen wir den Lichtbringer nennen und derallein noch durch den weißlichen Schimmer der Morgen-röthe glanzte, als der Seneschall sich erhob und mit schwe-rer Ladung sich in das Frauenthal verfügte, um hieralles nach dem vom Gebieter erhaltenen Auftrag und Be-fehl einzurichten. Nach diesem Ausbruch zögerte auch derKönig nicht länger, sich zu erheben, als ihn das Geräuschder Ausladenden und ihrer Saumthiere erweckt hatte, undkaum war er auf, als ec auch die Frauen und die jungenMänner alle wecken ließ.

Noch waren die Strahlen der Morgensonne nicht ganzhervorgebrochen, als die ganze Gesellschaft sich auf denWeg begab, und nie hatte ihnen der fröhliche Gesang derNachtigallen und der übrigen Bögel so reizend gedünkt alsan diesem Morgen. Von ihren Liedern begleitet erreichtensie das Thal der Frauen, wo sie von viel andern Sängernsolcher Art empfangen wurden, welche sich ihrer Ankunftzu freuen schienen. Sie durchstcichen das Thal, sahenAlles von Neuem genau an, und es schien ihnen um so