Der einbeinige Kranich.
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liierte. Geschichte.
Ehichibio, der Koch des Currado Giafigliazzi, verwandelt zu sei-nem Heile, durch einen schnellen Einfall, den Zorn des Curradoin Gelächter und rettet sich von dem filnbeil, mit dem Curradoihn schon bedroht hatte.
Echon schwieg Lauretta, und die Nonna war von Menauf das höchste gelobt worden, als die Königin der Nei-'phile fortzufahren gebot; diese aber begann also zu spre-chen: „Ihr liebevollen Mädchen, obwol ein schneller Ver-stand oft dem Redenden je nach den Umstanden treffendeund kluge Einfälle an die Hand gibt, so kommt dochauch das Glück zu Zeiten den Furchtsamen zu Hülfe undlegt ihnen plötzlich Worte auf die Zunge, welche derSprechende in ruhigen Augenblicken nie zu ersinnen ver-mocht hätte. Davon denke ich Euch durch meine Ge-schichte ein Beispiel zu geben.
Currado Giafigliazzi war, wie Jede von Euch gese-hen und gehört haben kann, stets ein gar freigebiger undgastfreier Edelbürger unserer Stadt, der, seiner wichtigerenLeistungen für jetzt zu geschweigen, ein ritterliches Lebenführte und fortwährend sich mit Hunden und Jagdvögelnvergnügte. Als dieser nun eines Tages unfern von Pe-retola mit einem seiner Falken einen Kranich getödtetund diesen jung und fett gefunden hatte, schickte er ihnseinem guten Koche, der Ehichibio hieß und ein Vene-zianer war, und ließ ihm sagen, daß er ihn zum Abend-essen braten und wohl zubereiten solle. Ehichibio, deraussah wie ein leichtsinniger Geselle und ein solcher auchwirklich war, rupfte den Kranich, steckte ihn an den