Schluß.
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nommen, wie es durch gute Einfälle, treffende Antwortenund schleunige Entschlüsse gar Manchen gelungen ist, frem-den Zahnen ein verdientes Gebiß anzulegen und sie stumpfzu machen, oder drohende Gefahren zu verscheuchen. Dadies nun ein schöner Gegenstand ist und auch zum Nutzengereichen kann, so will ich, daß morgen unsre Geschichtenmit Gottes Hülfe auf diesem Gebiete sich bewegen, dasheißt, daß von Denen erzählt werde, die durch eingeschicktes Wort fremde Neckereien abgelehnt,oder durch sofortige Erwiderung und schnel-len Entschluß einem Verluste, einer Gefahroder Kränkung entgangen sind."
Diese Aufgabe wurde von Allen sehr gelobt; die Kö-nigin aber erhob sich und entließ sie sämmtlich bis zurStunde des Abendessens. Als die ehrenwerthe Gesellschaftihre Königin aufgestandcn sah, erhoben auch sie sich, undnach der bisher gebräuchlichen Weise unternahm ein JederDas, wovon er sich am meisten Vergnügen versprach.Nachdem aber die Heuschrecken aufgehört hatten, zu singen,wurden Alle zusammen gerufen und man ging zu Tische.Am Schluffe der Mahlzeit, bei der festliche Heiterkeit ge-herrscht hatte, begannen Alle zu singen und zu spielen.Emilie führte mit dem Wunsche der Königin einen Tanzauf, und dem Dioneus wurde befohlen, ein Lied dazu zusingen. Sofort Hub er an: „Frau Trude, Frau Trude,Schließt zu Eure Bude; Was Großes Hab' ich zu berich-ten." Die Damen lachten Alle, am meisten aber dieKönigin, die ihm befahl, ein andres Lied zu singen.Dioneus sagte: „Hätt' ich nur ein Tamburin, so sang'ich: „Hebt auf die Röcke, MonngLappa", oder: „UntermOelbaum ist ein Rasen"; oder sollt' ich vielleicht singen:„Ach, wie macht des Meeres Welle Mir so übel und soschlimm"? Ich habe nun aber einmal kein Tamburin;drum müßt Ihr schon sehn, was Euch sonst für eines ge-. fallt. Möchtet Ihr etwa: „Kommst Du 'raus, ich hauDich um, wie den Maibaum in dem Busche"?" „Nein