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2 (1843)
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Fünfter Tag.

doch," sagte die Königin;sing' uns ein andres Lied."So werd' ich denn singen:Monna Simona füllt ein,füllt ein, Und noch ist es nicht Kelterzeit"," sagte Dioneus.Die Königin antwortete lachend:Ei, zum Geier, sing'uns ein ordentliches Lied; denn das mögen wir auch nicht."Dioneus sprach:Gut, Madonna, werdet nur nicht böse,und wählt nach Eurem Belieben; denn ich weiß mehrwie tausend. Wollt Ihr:Mein Schneckchen ist wolklein; Doch will's gekitzelt sein", oder:Mach's nur sachte,liebes Männchen", oderFür hundert Liren kaust' ich ei-nen Hahn"?"

Obwol die Andren alle lachten, wurde die Königinjetzt doch etwas ungehalten und sagte:Dioneus, laßDeine Späße und singe uns ein hübsches Lied, sonstmöchtest Du erfahren, daß ich ernstlich böse werden kann."Als Dioneus dies vernahm, hörte er auf mit jenen Dumm-heiten und Hub also zu singen an:

Amor, das holde Licht,

Das mir aus ihrem schönen Auge lacht,

Hat mich zum Knecht von Dir und ihr gemacht.

Aus ihrem Auge leuchtete der Strahl,

Der Deine Flamm' in mir zuerst entzündet,

Als ihn die meinen sahn.

Wie Du so reich an Preisen ohne Zahl,

Ihr holdes Angesicht hat mir's verkündet.

Wol ist's um mich gethan;

Denn ihr nur unterthan

Ist jede Kraft, wenn ich an Sie gedacht,

Die neue Seufzer.in mir angefacht.

So bin ich denn von Deiner Macht gefangen,

O theurer Herr, erwarte nur von Dir,

Daß Lohn mich einst erfreue.

Ist aber wol mein glühendes Verlangen,