Theodor und Violante.
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dünkte, als sei ec aus der Hölle ins Paradies gesprungen,und sie Beide versicherte, daß, wenn sie es nur zufriedenseien, cs für ihn das größte Glück sein werde.
So schickte man denn auch zu Violante, um ihrenWillen zu erfahren, und als diese vernahm, was sich mitTheodor zugetragen, und was ferner noch in Erfüllunggehn sollte, wo sie in beispielloser Traurigkeit nichts als denTod vor Augen sah, maß sie den Worten nach geraumerZeit erst einigen Glauben bei und konnte sich doch nurhalb freun. Dann aber sagte sie, wenn ihre Wünschewahr werden sollten, dann könne sie freilich nichts glück-licher machen, als Theodor's Frau zu sein. In allemFalle aber werde sie thun, was ihr Vater befehle.
So wurde denn des Mädchens Verlobung mit allge-meiner Einstimmung gefeiert und dabei zu großer Freudeder Einwohner von Trapani glanzende Festlichkeit angerich-tet. Violante ward ihres Lebens wieder froh und ließ ih-ren Knaben von einer Amme stillen, und so dauerte es auchnicht lange, daß sie wieder schöner ward, als je zuvor.
Als die Zeit ihrer Wochen vorüber und Phineus auchvon Rom wieder zurückgekehrt war, bezeigte sie ihm alleEhrfurcht, die einem Vater gebührt. Er aber feierte, hoch-erfreut über eine so schöne Schwiegertochter, unter Jubelund Festlichkeiten ihre Hochzeit und nahm sie damals undfernerhin gleich einer eigenen Tochter an. Wenige Tagedaraus bestieg er mit dem Sohne, ihr und dem kleinenEnkel eine Galeere, auf der sie glücklich insgesammt inLajazzo anlangten und die beiden Liebenden, so lange sieam Leben blieben, ruhig und friedlich sich aneinander er-freuten."