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2 (1843)
Entstehung
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Fünfter Lag. Erste Geschichte.

dem immer heftiger tobenden Sturme in die Nähe derInsel Rhodus geführt. Da nun aber die Schiffer nichtwußten, daß es Rhodus sei, bemühten sie sich, um ihrLeben zu retten, aus allen Kräften, dort, wo möglich,Land zu gewinnen. In der That war ihnen das Glückbehülflich dazu und führte sie in einen kleinen Meerbusen,in welchen kurz vorher auch die Rhodier, die Eimon frei-gelassen, mit ihrem Schiffe cingelaufen waren. Nichteher aber erkannten sie, daß sie nach Rhodus verschlagenworden seien, als bis sie bei dem Dämmerlicht, das amandern Tage das aufsteigende Morgenroth über den etwasanfgehellten Himmel verbreitete, etwa in der Entfernungeines Bogenschusses, das Schiff gewahr wurden, das sicTages zuvor verlassen hatten. Cimon, der die Gefahrschon drohen sah, die ihn nachher wirklich betraf, erschrakdarüber unsäglich und befahl, daß alle Kräfte aufgebo-ten würden, um nur von dort wieder zu entkommenund dann sich treiben zu lassen, wohin cs immer demSchicksal gefallen möchte, da sie ja doch nirgend schlim-mer aufgehoben sein könnten, als eben dort. Die Schifferließen nichts unversucht, um hinauszukommen; aber Alleswar vergeblich. Der Wind blies so heftig in der ent-gegengesetzten Richtung, daß sie, weit entfernt, sich ausjener kleinen Bucht herausarbeiten zu können, alles Wi-derstrebens ungeachtet auf das Land getrieben und kaumdort angelangt, von den rhodischen Seeleuten, die ihrSchiff inzwischen verlassen hatten, erkannt wurden. So-gleich lief einer der letzten nach einem nahegelegenen Land-gute, wohin die jungen rhodiser Edelleute schon voraus-gegangen waren, berichtete diesen, wie Eimon mit Iphi-genien, gleich ihnen, dort mit ihrem Schiffe zu landen,vom Unwetter gezwungen worden sei. Die Edelleute eil-ten, hocherfreut über diese Nachricht, mit einer MengeMenschen vom Gute an das Meer, wo sie Eimon, dermit den Seinigen schon ausgestiegen war und in einenbenachbarten Wald zu flüchten gedachte, nebst Iphigenien