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2 (1843)
Entstehung
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Der giftige Salbeibusch.

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Siebente Geschichte.

^ Simona liebt den Pasquino. Während sie miteinander in eineml Garten sind, reibt PaSquino sich mit einem Salbciblatte dieZähne und stirbt. Simona wird festgcnommen und stirbt gleich-I falls, wie sie, um dem Richter den Tod des Pasquinv deutlichzu machen, ein anderes jener Salbciblätter an den Zähnen zerreibt.

i Äls Pamphilus seine Pflicht zu erzählen gelöst, zeigte! der König für Andreolen kein Mitleid, sondern gab Emi-^ lien durch einen an sie gerichteten Blick zu erkennen, er! wünsche, daß sie mit einer Geschichte Denen, die vor ihr^ gesprochen, Nachfolgen möge. Sie aber begann, ohne im> mindesten zu zögern, also:Liebe Freundinnen, die Ge-^ schichte, die Pamphilus uns erzählt, hat, veranlaßt mich,j eine andere Euch mitzutheilen, die jener nur darin gleicht,daß das Mädchen, von der ich Euch erzählen werde, ihrenGeliebten, wie Andreola, in einem Garten verlor, unddaß sie, gleich dieser, festgenommen ward, obwol wederihre Kraft noch ihre Standhaftigkeit, sondern allein ihrPlötzlicher Tod sie von den Gerichten befreite. Wie schonfrüher unter uns bemerkt worden ist, verschmähet Amor,obgleich er die Schlösser eidlicher Herren gerne bewohnt,deshalb keineswegs die Herrschaft über die Hütten der Ar-men, sondern zeigt vielmehr in diesen seine Kraft zuwei-len in solchem Maße, daß die Reicheren ihn eben hier alsübermächtigen Gebieter erkennen und fürchten lernen. Dieswird nun, wenn nicht vollständig, doch zum Theil ausmeiner Geschichte erhellen, mit welcher ich in unsere Stadt.zurückzukehren gesonnen bin, von der wir uns heute,unter verschiedentlichen Reden über Verschiedenerlei, so