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2 (1843)
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Vierter Tag. Dritte Geschichte.

noch mehr als er, ungestört von fremdem Verdachte mitihm zusammen sein zu können. So antwortete sie ihmdenn entschlossen, sie sei damit zufrieden, und ihre Schwe-stern würden, besonders in diesem Falle, thun, was siewolle; er möge also, fügte sie hinzu, nur alles Nöthigesobald als möglich in Ordnung bringen.

Als Restagnon zu den jungen Männern, die ihn in-zwischen schon vielfach wegen seiner früheren Reden ge-mahnt hatten, zurückkehrte, sagte er ihnen, wie die Sachevon Seiten ihrer Geliebten bereits in Richtigkeit sei. Jene,die inzwischen nach Kreta zu ziehen beschlossen hatten, ver-kauften nun einige ihnen gehörende Besitzungen unter demVorgebcn, mit dem Erlöse Waaren in der Fremde ein-handeln zu wollen, kauften sich, nachdem sie alles ihrübriges Besitzthum ebenfalls in Geld umgesetzt hatten, einschnellsegelndes Schiff, das sie in der Stille auf das bestebewaffneten, und erwarteten dann den Tag der Ausfüh-rung. Auf der andern Seite wußte Ninette, welche dieWünsche der Schwestern zur Genüge kannte, sie mit süßenWorten dem Plane Restagnon's so geneigt zu machen,daß sie die Zeit nicht abwarten zu können glaubten, biser ins Werk gesetzt würde.

Als nun die Nacht gekommen war, in welcher siedas Schiff besteigen sollten, eröffneten die drei Schwesterneinen großen Kasten ihres Vaters, nahmen daraus eineMenge Gold und Edelsteine und gingen damit in dergrößten Stille aus dem -Hause an den Platz, wo ihredrei Liebhaber nach der getroffenen Verabredung sie bereitserwarteten. Dann bestiegen sie ohne Verzug das Schiff,ließen die Ruder ins Wasser werfen, stießen vom Landeund verweilten sich an keinem Orte, bevor sie nicht amfolgenden Abende Genua erreichten, wo die liebenden Paarezuerst die Freuden ihrer Liebe genossen. Nachdem sie hierdie nöthigen Erfrischungen eingenommen, fuhren sie weiterund gelangten, von Hafen zu Hafen, noch vor dem achtenTage, ohne einigen Unfall, nach Kreta, wo sie sich aus-