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2 (1843)
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Vierter Lag. Dritte Geschichte.

brachten, wo man glaubt, daß er nach einem trübseligenLeben im Kerker gestorben sei.

So that Alberto, der böse war und für gut galt,Böses, und Niemand glaubte daran; er wagte es, sichfür den Engel Gabriel auszugeben, wurde in einen wildenMann verwandelt und hatte endlich, verdientermaßen, inSchimpf und Schanden seine Sünden erfolglos zu be-weinen. Möchte es Gott gefallen, daß es allen Andernseines Gleichen ebenso ginge!

Dritte Geschichte.

Drei junge Männer lieben drei Schwestern und flüchten mit diesennach Kreta. Die älteste von ihnen ermordet aus Eifersucht ihrenGeliebten. Die zweite rettet Jene dadurch vom Tode, daß sic sichdem Herzoge von Kreta ergibt, dafür ermordet sic aber ihr Ge-liebter und flieht mit der ältesten. Die dritte Schwester und ihrFreund werden dieses Mordes beschuldigt und bekennen sich im Ge-fängnisse dazu. In der Furcht vor dem Tode bestechen sic aberihre Wächter und fliehen arm nach Rhodus, wo sic im Elendesterben.

Als Philostratus das Ende von Pampineens Geschichtevernommen, blieb er eine Weile nachdenklich und sagtedann zu ihr:Eure Geschichte wurde gegen das Ende er-träglich und mir wohlgefällig; vorher aber enthielt sie zuviel Lächerliches, das ich hinweg gewünscht hätte." Daraufwandte er sich zu Lauretten und sagte:Dame, fahrt fort,und wo möglich, mit einer besseren Geschichte." Lauretteerwiderte lächelnd:Ihr seid mit den Liebenden auch garzu unbarmherzig, wenn Ihr ihnen immer ein schlimmesEnde wünscht. Um Euch aber zu gehorchen, will ich