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Vierter Lag.
ihre Antwort ausfallen würde, wollte ich sie meinerNothdurst wegen ansprechen, ich sie mir nicht anders den-ken kann, als: „Geh, bettle Dir bei Deinen FabelnBrot." Doch haben den Dichtern ihre Fabeln mitunterschon mehr eingebracht, als vielen Reichen ihre Schätze.Manche verherrlichten durch ihre Fabeln das ganze Zeit-alter, dem sie angehörten, wahrend viele Andere im Ge-gentheil über dem Bestreben, mehr als ihnen nöthig warzu erwerben, selbst in Kummer und Sorgen verkamen.Doch, wozu die vielen Worte; mögen jene Tadler michimmerhin abweisen, wenn ich von ihnen etwas verlange.Gottlob, für jetzt bedarf ich Dessen nicht; sollte ich aberspater dennoch in Noch gerathen, so weiß ich nach derLehre des Apostels sowol Ueberfluß als Mangel zu ertra-gen, und deshalb möge sich es denn Niemand angelegenerum mich sein lassen, als ich es selber thue.
Diejenigen endlich, welche behaupten, diese Geschichtenhaben sich nicht auf die erzählte Weise zugetragen, wür-den mir einen großen Gefallen thun, wenn sie die rechteWahrheit beibrachten; verhielte sich die alsdann anders,als ich geschrieben habe, so würde ich ihren Tadel ge-gründet finden und meinen Fehler zu bessern bemüht sein.So lange aber nichts Anderes als Worte zum Vorscheinkommt, will ich ihnen ihre Meinung lassen, für meinTheil aber bei der meinigen bleiben und von ihnen Das-selbe sagen, was sie mir vorwerfen.
Da ich nun gesonnen bin, für dies Mal mit demGesagten mich zu begnügen, erkläre ich, daß ich mit GottesHülfe, und mit der, die ich von Euch, Ihr holdseligenDamen, hoffe, und mit Geduld bewaffnet, diesen Stür-men den Rücken kehren und sie blasen lassen will. Kannmir ja doch nichts Anderes, als dem leichten Staube, ge-schehen, den der Sturmwind entweder nicht von der Stellerührt, oder den er, wenn er ihn ergreift, in die Höheführt, und oftmals auf die Häupter der Menschen, dieKronen der Könige und Kaiser, und zu Zeiten auf stolze